Dann geht es über den riesigen Eriesee. Wie ein Ozean liegt er unter uns. Auf der anderen Seite des Sees liegt Farmland. Mir fallen viele einzelne windkraftanlagen auf. Anders als bei uns der auch in Kalifornien stehen sie nicht knzentriert in Windparks. Jeder Farmer scheint sich eine einzelne Anlage auf sein Feld gestellt zu haben, was die Anschlusskosten für die Windkraft allerdings in die Höhe treibt. Bei uns in Deutschland fing die Nutzung auch mit vielen kleineren Einzelanlagen an.
Als die Maschine ihre Reiseflughöhe erreicht hat, tauchen unten bewaldete Berge eines Mittelgebirges auf. Es sind kaum Häuser oder Straßen zu sehen. Nur die schnurgeraden Trassen von Stromleitungen durchziehen das Land.Als wir uns der Küste nähern, sind wieder mehr Spuren menschlicher Besiedlung zu erkennen. New York schließlich liegt glitzernd in der Abendsonne da. Die Konturen der Wolkenbkratzer und die Leichteffekte der Glasfassaden sind besonders schön zu sehen.
Wir landen pünktlich in Newark und erreichen ohne Probleme unseren Anschlußflug nach Raleigh-Durham, der nur eine halbe Stunde später startet. Es ist mittlerweile dunkel geworden. New York glitzert, der Vollmnd scheint auf en Hudson, als die kleine Turboprpmaschine (X 400) startet. Das Fahrwerk klickt draußen neben meinem Fenster in der Sitzreihe 17 ein. Dann fliegen wir entlang der Küste, die in dieser Vollmondnacht wunderschön aussieht.In North Carolina hatten wir Hitze und feuchtwarme Luft erwartet. Stattdessen regnet es. Matt erwartet uns schon und bringt uns nach Chapell Hill, wo es ein herzliches Wiedersehen mit Stefanie und Zorba, dem Hund, gibt.



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