27 November 2008

Hochzeiger öffnet morgen mit Boney M.

Heute erreicht mich eine E-Mail der Hochzeiger Bergbahnen, die morgen den Betrieb aufnehmen:

Hochzeiger Bergbahnen Pitztal
9 Bergbahnen, 45 km Pisten, 1.000 m Höhenunterschied:
Traumhafte Pistenbedingungen zum Saisonsstart im Hochzeiger Skigebiet!
Herrlicher Pulverschnee erwartet Sie zwischen 1.450 und 2.450 m Seehöhe. Ab Morgen können Sie Ihre ersten Schwünge auf 30 bestens präparierten Pistenkilometern ziehen.

Außerdem wird mit einer großen Eröffnungsshow geworben: Boney M. featuring irgendwer treten auf. Hauptsache, der schöne Schnee schmilzt nicht gleich wieder...

23 November 2008

Bei Youtube entdeckt: Elvis

Eben finde ich bei Youtube Videos unseres Elvis de Puerto de la Cruz:


20 cm Neuschnee

Selbst in Berlin liegt heute Schnee. In Spindlermühle erfreuen bis zu 20 cm Neuschnee das Herz, so dass insgesamt jetzt 15-35 cm gemeldet werden.
Webcam siehe Link am Kopfende des Blogs.

20 November 2008

5 bis 10 cm Schnee in Spindl


Der Winter ist im Plan: Normalerweise sind ab Anfang Dezember die Pisten im Riesengebirge offen. Seit heute liegt der erste natürliche Schnee in Spindleruv Mlyn.

18 November 2008

Erster Schnee in Spindl


Heute ist es so weit: Beide Webcams in Spindleruv Mlyn zeigen Schnee - wenn auch wahrscheinlich Kunstschnee. Aber die Temperaturen sind erstmals ganztägig unter der Nullgrad-Gernze geblieben.
Das Bild ist ein Screenshot. Einen Link zur Live-Kamera gibt es in den oberen Zeilen auf dieser Seite!

15 November 2008

Wetter in Spindleruv Mlyn am 15.11.08


Raider heißt jetzt Twix - sonst ändert sich nix: Auch die Wetterangaben der Webcams in Spindleruv Mlyn haben eine bemerkenswerte Konstanz: Die Kamera 1 zeigt heute wie vor 2 Tagen etwa 6 Grad plus. Die etwa zwei Kilometer entfernte, auf nahezu gleicher Höhe installierte Kamera 2 verharrt beständig bei Null Grad.
Da bringe ich doch lieber ein Standbild von Kamera 2 - und hoffe, dass sie demnächst auch Schnee zeigt (Link zu den Kameras ganz oben auf dieser Seite).

13 November 2008

Wetter in Spindleruv Mlyn am 13.11.08


Es liegt noch kein Schnee in Spindl, aber die Temperaturen nähern sich dem Gefrierpunkt. Hier ein Ausschnitt mit Webcam-Bild (nicht live).

10 November 2008

Ab jetzt wieder Winter


Teneriffa mit Teide (links); im Hintergrund ist die typische Silhouette von La Palma mit den beiden Höckern zu sehen

Schluß mit Lustig, vorbei, aus. Nie wieder warme Duschen: Ab jetzt kehrt der Winter in diesem Blog ein. Wir verlassen die warmen Gefilde.

09 November 2008

Bodysurfen in Puerto de la Cruz


Am Wochenende sieht man die "Locals" von Puerto de la Cruz am Strand mit ihren Bodyboards. Einige Surfer gibt es auch darunter, aber die Variante mit dem kurzen Board, auf dem sich liegend oder knieend auch einige stylishe Kunststueckchen vollfuehren lassen, ist eindeutig in der Mehrheit.
In den Herbst- und Wintermonaten gibt es fast immer eine gute Welle. Und obwohl das Wetter in den letzten Tagen deutlich besser und die Wellen niedriger geworden sind, sind die Surfer auch heute draussen. Aber der Strandabschnitt, an dem gesurft wird, hat auch einige Klippen. Je nach Tidenstand ergeben sich andere Verhaeltnisse, die man gut kennen sollte, bevor man sich hier ins Wasser wagt. So bleibt die einheimische Jugend ziemlich unter sich.


Heute abend geht es ein letztes Mals in die Pizzeria Compostelana - und zum Elvis!

08 November 2008

Schlafen im Hotel

So schlecht sind die Betten im Marquesa nicht. Da gaebe es andere Dinge, ueber die ich meckern koennte; Ueber den unfreundlichen Chef zum Beispiel.
Aber die Matratzen leisten auch fuer andere Zwecke als zum Schlafen treue Dienste. Die Bauarbeiter vom Nachbargrundstueck haben zum Beispiel diese schicke Materialrutsche teilweise aus einer Matratze gebaut. Die Konstruktion schuetzt Rutschgut und daempft den Laerm - und traegt somit dazu bei, dass Hotelgaeste ruhiger schlafen. Vorbildlich!

07 November 2008

Aufstieg zum Teide

Teide
Heute waren wir auf dem Teide. Wir sind in der Fruehe um fuenf Uhr - noch im Dunkeln - aufgebrochen. Der Sternenhimmel ueber der Caldera war gigantisch. Logisch, dass hier ganz in der Naehe ein Observatorium steht.
Gegen 6:30 Uhr sind wir an den Montanas Blancas (Km 40 auf der TF-21) in etwa 2500 m gestartet. Auf der Refugio de Altavista in 3260 m Hoehe dann: Natuerlich Baulaerm!
Ansonsten war es ein besonderes Erlebnis - die Sicht auf die Nachbarinseln, der Hoehenunterschied zum Meer, wo wir gestartet waren; die duenne Luft, die Touris in Espadrilles, die mit der Seilbahn hochgefahren sind. Viereinhalb Stunden dauerte der Aufstieg bis zur Seilbahn inklusive Pausen. Runter sind wir dann mit der Bahn gefahren, um die Knie zu schonen. 12,50 Euro kostete die Einzelfahrt.

06 November 2008

Lärm


"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten" - Denn deren späterer Abriss ist mit Lärm verbunden!
Der Urlaub ist nach landläufiger Meinung dazu da, einmal richtig auszuspannen. Gestern wunderte sich ein Freund, warum wir in den Ferien unsere Mailboxen abrufen.
Ach, wenn er wüßte! Der Gang ins freundliche Internetcafé ist eigentlich nüscht gegen die anderen Zivilisationskrankheiten, die hier grassieren. Unser Hotel ist im – autofreien – Zentrum eines ehemaligen Fischerdörfchens gelegen. Gut, das Dörfchen ist jetzt eine Stadt; Aber das verwundert nicht, schließlich ist die Fischerei keine romantische Angelegeneheit mehr, sondern eine Industrie; Und seit das Meer so leergefischt ist, dass die modernen Fischer eine halbe Tonne Treibstoff verfahren müssen, um eine Tonne Fisch zu fangen, gibt es eben keine „kleinen Fischerdörfchen“ mehr.
Aber daran liegt es nicht, dass die Idylle getrübt ist. Es ist der Lärm, der allenthalben an den Nerven zehrt. Bereits am ersten Abend im Hotel erregte ein regelmässiges tiefes Stöhnen unsere Aufmerksamkeit. Bei näherer Betrachtung erwies sich der betagte Aufzug als Quelle des Geräuschs. Dabei haben wir noch Glück gehabt: Birgit hatte bei der Buchung als besonderen Wunsch ein ruhiges Zimmer angegeben. So sind wir immerhin in dem Trakt gelandet, der nicht dem Presslufthammerlärm aus einer angrenzenden Gasse ausgesetzt ist. Die Geschichte dazu ist übrigens lustig: In dem Bemühen, das Städtchen für die Touris aufzuhübschen, wollte man eine Reihe von Blumentrögen in die Gasse setzen. Diese sollten auf einer Betonmauer ruhen. Diese ward auch schnell hochgezogen. Leider zu hoch. Als Berliner fühle ich mich beim Anblick an frühere Mauerzeiten erinnert. Seit kolportierten zwei Wochen machen die schnellen Arbeiter nun die Erfahrung, dass Beton leichter gegossen als wieder weggehämmert ist.
Das ist nicht die einzige Baustelle. Die Plaza gegenüber ist ohne Frage schön. Nur bedarf sie der Pflege. Jeden Tag ist eine andere Kolonne da, die mit allerlei motorisiertem Werkzeug – vom Laubbläser bis zur Motorsäge – der Schönheit nachhilft.
An die Plaza grenzt eine Schule. Ich habe den Eindruck, die Kinder haben den ganzen Vormittag über Pause. Kreischend und johlend toben sie durch den Schulhof. Dazu kommt alle Viertelstunde Kirchengeläut. Selbst innen im Gotteshaus herrscht keineswegs heilige Stille: Als wir heute einen Besuch abstatteten, machte sich gerade ein Restaurator mit der Akkubohrmaschine an einem alten Altar zu schaffen. Das alles ist jedoch noch nichts gegen die allabendlich auflebende Konjunktur der Alleinunterhalter, die auf den zahlreichen Schankterassen ihrem Gewerbe nachgehen. Doch davon ein anderes Mal mehr...

05 November 2008

Vergesst Masca!



Massen von Touris werden jeden Tag durch die Schlucht von Masca getrieben, eine als Hoehepunkt der Insel verkaufte Wanderung, die ganze Busladungen ansteuern. Es geht stundenlang bergab, ueber ueble Steine. Zwischendrin erklaeren gelangweilte Guides Gruppen von mehr als zwanzig Leuten seltsame Pflanzen am Wegesrand und der als endgueltiger Hoehepunkt versprochene Strand erweist sich bei Lichte besehen - und erst am Ende der Tour - als unbebadebare Playa, auf die riesige Brecher platschen. Die Kapitaene, die die Touris dann mit ihren kleinen Booten aufnehmen und zurueck in die Zivilisation bringen, haben alle Muehe ihre Kisten ruhig am klapprigen Steg zu halten.
Viel schoener ist es da, sich das Ganze von oben anzuschauen. Dort verlaeuft naemlich ein wunderschoener, nahezu einsamer Wanderweg zu den Fincas de Guerges. Und genau diesen sind wir heute gelaufen: oben in der Frische und nicht in der muffig klammen Schlucht; mit den besten Ausblicken nach La Gomera, La Palma und die ganze (verbaute) Suedkueste entlang.

Mit dem Käfer unterwegs

Heute war jemand vor uns mit einem schönen VW-Käfer unterwegs.

04 November 2008

Gipfelzeit: Freitag, 12:00 Uhr


Jetzt ist es amtlich: Dies ist unser Berg und die Gipfelzeit ist Freitag, 12:00 Uhr.
Soeben haben wir unser Permit fuer den Teide, 3715 m, erhalten.

01 November 2008

Original und Faelschung



In das untere Bild haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Wer erkennt sie zuerst?

Immer mehr touristische Sehenswuerdigkeiten haben den Charakter von Disney-Attraktionen angenommen: Umfangreiche Parkmoeglichkeiten, Souvenirshops, Imbissbuden, Toiletten, Hotels bilden eine komplexe Infrastruktur, ohne die eine touristische Top-Adresse heute nicht denkbar ist. Leider liegen die Sehenswuerdigkeiten nicht immer besonders guenstig: Fuer Pompeji hat die Unesco kuerzlich den Notstand angekuendigt; Inkafestungen sind nur ueber abenteuerliche Strassen erreichbar; und selbst mitten in europaeischen Haupstaedten draeut Ungemach: Wer schon einmal im Louvre war und versucht hat, einen Blick auf die Mona Lisa zu erhaschen, wird diese vor lauter Menschenmassen kaum zu Gesicht bekommen haben.
In Candelaria geht man neue Wege: Weil die schoene Plaza mit den Statuen der Guanchen-Fuersten zwar neben der eindrucksvollen Kirche die Hauptsehenswuerdigkeit, im Sommer aber schattenlos und im Winter zugig ist, hat man das Panorama einfach auf eine nahe gelegene Mauer gemalt: Windgeschuetzt und schattig - und mehrere Souvenishops sind direkt gegenueber. Das ist professionelles Tourismus-Marketing!