Die Anmeldung für die TU-Skifahrten ist ab dem 1. Oktober möglich. Schon jetzt fragen viele Interessenten/innen nach einem Passwort für die Buchung. In den letzten Jahren wurde es für die Anmeldung benötigt. Über die Anzahl der vergebenen Passwörter konnte ich kontrollieren, dass das Hotel nicht überbucht wurde. Als wir im TU-Sport dieses Verfahren vor einigen Jahren einführten, waren die Passwortanfragen noch gut zu steuern. Im letzten Jahr hingegen fragten die ersten jungen Menschen schon mitten im Sommer an, und je näher der Anmeldetermin rückte, um so mehr wurde ich bestürmt. Die Doppelzimmer waren 2013 schon am ersten offiziellen Anmeldetag ausgebucht..
Weil es wegen der großen Nachfrage schwierig für mich war, die genaue Reihenfolge von Mails und Telefonanrufen zu dokumentieren, vergeben wir dieses Jahr keine Passwörter.
Wir denken, dass es gerechter und transparenter ist, wenn sich die Leute
selbst frei anmelden können. Dabei reicht es zunächst, die gewünschte
Zimmerkategorie zu buchen - ohne gleich alle Personen aus dem Zimmer
anzumelden.
Die weiteren Zimmergenossen/innen können später in einem zweiten Schritt angemeldet werden. Die großen Zimmer sind
erfahrungsgemäß nicht so schnell weg. Bei den DZ könnte es hingegen Engpässe
geben.
Webcams in Zielorten des Uni-Schneesport Berlin e.V.
23 September 2014
05 September 2014
Winterplanung 2015
Die neue Ski- und Snowboardsaison steht vor der Tür. Ich plane derzeit die Reisen für den TU-Sport. Leider werden wir die Preise überall etwas erhöhen müssen, damit sich die Fahrten tragen. Die Kalkulationen sind aber noch nicht abgeschlossen.
Da ich trotzdem schon häufig gefragt werde, folgt hier der derzeitige Stand (Termine und ungefähre Kosten):
Es kann sein, dass die Abfahrt bei Reisen, die sonnabends beginnen, schon am späten Freitagabend ist.
Die Saison startet mit der Familienfahrt, einem Angebot für Eltern mit Kindern von vier bis 18 Jahren.
Die Langlauf- und Skatingkurse finden wie gewohnt im schneesicheren Riesengebirge statt, wo wir in einer gemütlichen Berghütte direkt im Skigebiet wohnen.
Ebenfalls ein Klassiker und nahezu ein "Muss" für alle jüngeren TU-Studierenden sind die Fahrten nach Jerzens, Pitztal. Die Kosten bleiben durch die im Preis enthaltenen Lunchpakete und die Selbstversorgungsmöglichkeit mit Getränken niedrig.
Im Südtiroler Ahrntal haben wir dieses Jahr wieder ein neues Haus, das auch optimal für Studierende geeignet ist. Der Skipass ist hier inklusive.
Zum Saisonabschluss geht es nach Maria Alm ins schneesichere Skigebiet Amadé zu unserer bewährten Frau Blattl.
Da ich trotzdem schon häufig gefragt werde, folgt hier der derzeitige Stand (Termine und ungefähre Kosten):
Termine 2015
Kurs 1 31.01.-07.02.2015 Familienkurs, Südtirol (Meransen)
Kurs 2 14.02.-21.02.2015 Langlauf/ Skating
(Riesengebirge)
Kurs 3 21.02.-28.03.2015 Langlauf/ Skating
(Riesengebirge)
Kurs 4 21.02.-28.02.2015 Ski-
und Snowboard, Ahrntal
Kurs 5 28.02.-07.03.2015 Ski- und Snowboard, Pitztal 1
Kurs 6 06.03.-14.03.2015 Ski- und Snowboard, Pitztal 2
Kurs 7 14.03.-21.03.2015 Ski- und Snowboard, Maria Alm
Es kann sein, dass die Abfahrt bei Reisen, die sonnabends beginnen, schon am späten Freitagabend ist.
Die Saison startet mit der Familienfahrt, einem Angebot für Eltern mit Kindern von vier bis 18 Jahren.
Die Langlauf- und Skatingkurse finden wie gewohnt im schneesicheren Riesengebirge statt, wo wir in einer gemütlichen Berghütte direkt im Skigebiet wohnen.
Ebenfalls ein Klassiker und nahezu ein "Muss" für alle jüngeren TU-Studierenden sind die Fahrten nach Jerzens, Pitztal. Die Kosten bleiben durch die im Preis enthaltenen Lunchpakete und die Selbstversorgungsmöglichkeit mit Getränken niedrig.
Im Südtiroler Ahrntal haben wir dieses Jahr wieder ein neues Haus, das auch optimal für Studierende geeignet ist. Der Skipass ist hier inklusive.
Zum Saisonabschluss geht es nach Maria Alm ins schneesichere Skigebiet Amadé zu unserer bewährten Frau Blattl.
Voraussichtliche Kosten der Fahrten
- Kurs 1: Je nach Zimmerkategorie, Hochschulstatus und Alter der Kinder: Kinder ab ca. 400 €; Erw. ca. 700-800 €; Skipass inklusiv.
- Kurse 2 und 3: Je nach Hochschulstatus: 320-380 €
- Kurs 4: Je nach Hochschulstatus: 500-590 €; Skipass inklusiv.
- Kurse 5 und 6: Je nach Hochschulstatus: 390-430 €
- Kurs 7: Je nach Hochschulstatus: 490-550 €
Skipasskosten für die Fahrten 5-7:
- Kurs 5 (Hauptsaison) ca.: 187,- (7 Tage) – 200,- (8 Tage)
- Kurs 6 (Hauptsaison) ca.: 163,- (7 Tage) – 175,- (8 Tage)
- Kurs 7: ca. 200-230€
Termine und Konzept verändern sich in der kommenden Saison ansonsten nicht: Anfänger/innen bekommen sehr intensiven Unterricht, Cracks können sich den
nötigen Feinschliff in fakultativ angebotenen Einzelstunden holen (S-Variante). Die Preise für die S-Variante liegen ca. 40-65 Euro unter den oben angegebenen Preisen.
23 August 2014
Rückflug
Auf dem Flughafen in Vancouver treffen wir noch einmal einen Bären. Schön. Das Einchecken bei unserer deutschen Premium-Fluggesellschaft Lufthansa ist jedoch chaotisch. Über das Internet funktioniert es nicht, da man seine Identität nicht beweisen kann. Auf dem Flughafen gibt es nur einige wenige umständlich zu bedienende Terminals - von denen ein Teil auch noch defekt ist. Die Airline spart am Personal. Am Schalter sitzt eine extrem unfreundliche Angestellte, die gar nichts kann. Wir bekommen wieder einmal schlechte Sitzplätze (wie fast immer auf dieser Reise mit der Star Alliance) und ich kann den Flug überhaupt nicht genießen.
21 August 2014
Inside-Passage südwärts
Nach zwei Tagen in Prince Rupert fahren wir heute wieder zurück in Richtung Süden. Schon um 5:30 Uhr sollen wir am Hafen sein. Die „Northern Expedition“ setzt sich fahrplanmäßig um 7:31 Uhr in Bewegung. Ganze zwei Stunden vorher müssen die Passagiere am Pier stehen – wollen sie nicht riskieren, dass ihre Reservierung entfällt. Dennoch ist die Stimmung gut am Hafen. Der Mann im Abfertigungshäuschen sieht sich unsere Papiere an und ruft aus: „Oh, a doctor! A doctor in what?“ Er hat bereits die Erfahrung gemacht, dass die Leute aus Deutschland in allen möglichen Fächern ihren Doktor machen und will es von Birgit nun genau wissen.
Anschließend verrät er uns, dass sein
Sohn auch ein Doktor ist – in Jura. Dennoch würde er ihn nie mit
Titel anreden. Ich stelle klar, dass ich das bei Birgit im Normalfall
auch nicht tue. Wir lachen und er gibt uns unsere Bordkarten.
Als die Fähre ablegt, liegt noch
dichter Nebel über dem Meer. Der Kapitän lässt alle zwei Minuten
das Schiffshorn betätigen. Die Berge werfen ein Echo zurück.
Dennoch bemerkt der Steuermann eines kleinen Kutters die große Fähre
erst, nachdem diese exclusiv für ihn fünfmal hintereinander lange hupt. Der Kapitän
verlangsamt sogar sicherheitshalber die Geschwindigkeit. Sehr spät
endlich zieht der Steuermann des Kutters energisch das Ruder herum
und fährt eine 180-Grad-Wende.
Kaum sind wir im Grenville Channel,
lichtet sich der Nebel langsam. Nur um die Inseln herum halten sich
die Schwaden länger. Ein sonniger Tag beginnt. Wir haben für die
Rückfahrt Sitze in der Aurora-Lounge reserviert. An der Rezeption
bekommen wir dann Platzkarten für die zweite Reihe. Die Sicht von
dort ist gut, die Sitze sind sehr bequem und wir können unsere
Sachen dort noch unbekümmerter herum liegen lassen als auf der
Hinfahrt. Die Lounge hat eine Zugangssicherung mittels Magnetkarte.
Allerdings reisen hier auch nur Touristen. Die Einheimischen sparen
sich die 35 Dollar und legen sich lieber mit bunten Decken in den
Foyers auf den Boden auf eine Bank.
Ich bin die meiste Zeit an Deck. Denn
trotz der guten Panoramasicht in der Lounge ist die Luft dort viel
schlechter als draußen. Dennoch kann ich die Lounge allen empfehlen,
die die Fahrt vollkommen streßfrei genießen wollen: Kein anderer
Raum an Bord (außer die Kabinen der Offiziere) bietet einen
ungehinderten Blick nach vorne. Es werden Wasser und einfache Snacks
gereicht und die Stühle haben bequeme Fußstützen und die Lehnen
lassen sich weit nach hinten stellen.
Die Fähre ist leerer als auf der
Hinfahrt. Viele Plätze im Autodeck bleiben zunächst leer. Als der
Kapitän nach etwa zwei Stunden Fahrt das Autodeck öffnen lässt,
damit die Leute eventuell benötigte Sachen aus den Fahrzeugen holen
können, nutzen Hundebesitzer die freie Fläche, um mit ihren
Lieblingen „Gassi“ zu gehen. Allerdings steigen in Bella Bella
diesmal viele einheimische Passagiere zu und es warten auch jede
Menge Autos am Hafen. Eine Reservierung ist bei der Inside-Passage
also in jedem Fall angesagt.
20 August 2014
Bedrohtes Paradies
![]() |
| Rechts neben dem Totempfahl sind draußen Schornstein und Deckshaus der "Amakusa Island" zu sehen |
Prince Rupert selbst ist ein kleines Städtchen, in dem es beschaulich zugeht. Das einzige, was an die ferne weite Welt erinnert, sind die vielen Sattelschlepper, die mit Containern beladen durch die Stadt rauschen. Ansonsten sind auf den Straßen auch viele Indianer zu sehen. An die Geschichte ihrer Kultur erinnert das "Museum of Northern British Columbia". Es ist in einem Nachbau eines traditionellen Langhauses untergebracht und beherbergt zahlreiche Kunst- und Gebrauchsgegenstände, bis hin zu Werkzeugen, Kanus und Totempfählen. Wer beim Gang durch die beeindruckende Sammlung einmal den Kopf hebt und quer durch den Raum schaut, sieht hinter den großen Scheiben an der Rückseite des Hauses ein riesiges Schiff direkt vor dem Museum liegen.
Es ist die 224m lange "Amakusa Island", ein Havarist mit deutlicher Schlagseite, dessen Name am Bug gerade noch zu lesen ist, weil das Schiff bis dahin abgesunken ist. Der Koloss wirkt wie ein Menetekel vor den Exponaten der indianischen Kultur.
| Mit Schlagseite und bis zum Namenzug am Bug eingesunken: die "Amakusa Island" |
Allerdings macht der Unfall deutlich, welche Gefahren von einem der weltgrößten Tiefwasserhäfen für das empfindliche Ökosystem im Norden Kanadas ausgehen. Dass das große Schiff nun schon seit Wochen hier zwischen kleinen Fischerbooten liegt, ohne dass eine Reparatur erfolgt, lässt zudem den Eindruck einer gewissen Hilflosigkeit im Umgang mit der Situation erkennen.
| Das riesige Schiff liegt zwischen Fischerbooten und wartet auf eine Reparatur |
Sollte einem großen Öltanker ein ähnlicher Unfall passieren und sollten dabei nicht nur die Ballasttanks aufgerissen werden - dann wäre die unvergleichlich schöne Natur in dieser Küstenregion in sehr ernster Gefahr.
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