31 Oktober 2008

Ein-Kind-Politik

Dieses Schild bedeutet ohne Zweifel: Ein-Kind-Familie
Als Globetrotter und Conaisseur fremder Kulturen bewegt man sich auf internationalem Parkett gewandt und natürlich nicht halb so hinterwäldlerisch wie der gemeine deutsche Pauschaltourist. Sollte es doch einmal mit der Verständigung hapern, belege ich eben einen Sprachkurs, wie er nahezu überall auf der Welt angeboten wird.
Es lohnt sich, mit offenem Blick durch die Welt zu gehen. Hier an unserem Urlaubsziel haben wir mit dieser Methode beispielsweise sofort einen entsprechenden Kurs gefunden: "Panish für Foreigners" stand auf einem Plakat, das unauffällig über der Straße hing. Damit sollte man weiter kommen. Falls immer noch nicht: Dann greift der erfahrene Reisende auf Pictogramme zurück. Selbst die kompliziertesten Sachverhalte lassen sich durch einfache Pictogramme erklären. Die internationale Hotellerie weiß diese geniale Form interkultureller Verständigung zu nutzen. In unserem Hotelfahrstuhl weist beispielsweise ein ganz einfaches Schild darauf hin, dass in Spanien die Ein-Kind-Politik praktiziert wird. Es ist gut, dass man im Aufzug daran erinnert wird, denn sonst könnte es dem Reisenden so ergehen wie Boris Becker, dessen Name vielfach immer noch mit einem Mißgeschick in einer Hotel-Besenkammer verbunden wird.

30 Oktober 2008

Erster Schnee


Auf dem Teide liegt Schnee. Klar: In 3700 m Höhe darf es im Oktober ruhig schneien. Aber auf der Nordseite reicht er bis etwa 2000 m tief hinunter. Die Spanier machen Schneeballschlachten, seifen sich ein oder bauen kleine Schneemänner auf ihren Autodächern: um die Antennen rum, damit die Kullermänner nicht gleich abfallen - gar nicht so doof!

29 Oktober 2008

Wanderschuhe wachsen


Mein Rucksack steht gepackt in der Ecke. Morgen geht es los. Ein Wanderschuh ist schon gewachst. Früher hieß es wohl, man solle die Schuhe einfetten. Dann kam das außer Mode, weil das Fett das Leder weich macht. Das führt erstens dazu, dass der Schuh natürlich die gewünschte Steifigkeit verliert und zweitens die Nähte angegriffen werden, so dass dort Wasser eindringen kann.
Ich wachse also meine Schuhe: Schuh abbürsten oder - bei starker Verschmutztung - vorsichtig mit Wasser abwaschen. Wenn er dann trocken und sauber ist, Wachs mit der Hand auftragen (oder Wachs vorher anwärmen, damit es besser eindringt). Das Wachs langsam einreiben, besonders auch an den Nähten. Trocknen lassen und danach polieren. Der Schuh wird dunkler, aber sieht wie neu aus und das Wasser perlt anschließend wunderbar ab.

16 Oktober 2008

Entgelte des Familienkurses gesenkt

Gute Nachrichten aus Südtirol: Ich habe ein neues Angebot für den Familienkurs bekommen, so dass die Preise für die Fahrt gesenkt werden können:

Kinder zwischen 3 und 7 Jahren: € 335,--;
Kinder zwischen 8 und 15 Jahren: € 485,--;
Jugendliche ab 16 Jahren: € 595,--;
Studierende: wie Jugendliche: € 595,--;
Beschäftigte und Alumni der TU: € 640,--;
Externe: € 680,--.

Diese Preise enthalten in diesem Jahr erstmals bereits den 6-Tages-Skipass!

Die kleinen Kinder zahlen also 10 Euro weniger als in der ursprünglichen Kalkulation. Außerdem wird die Ermäßigung nicht nur bis sechs Jahre sondern auch für die sieben Jährigen gewährt.
Die nächste Preisstufe - ursprünglich Kinder zwischen sieben und zwölf - gilt jetzt für die acht bis 15-Jährigen und beträgt inklusive Skipass 485 Euro.
Auch bei den Jugendlichen und Erwachsenen liegt der jetzige Komplett-Preis etwa 50 Euro unter der bisherigen Summe aus Fahrt plus Skipass-Listenpreis.

Kleiner Wermutstropfen: Wer bereits am Ankunftstag skifahren möchte, muss sich zusätzlich eine Halbtageskarte kaufen, da es das Sonderangebot nur in der 6-Tagesvariante gibt.

10 Oktober 2008

Nachruf für Tom-Tom heute im Tagesspiegel

Der bereits einmal angekündigte Nachruf für meinen Freund und TU-Übungsleiter Tom-Tom ist heute im Tagesspiegel erschienen.
Tom-Tom ist am 31. Mai gestorben.
Vor einiger Zeit hatten wir - Eltern und Freunde - uns mit der Journalistin Elena Senft zusammen gesetzt. Entstanden ist ein sehr schöner Artikel - wie ich finde.

Erinnerungen an Lukla Airport


Anflug auf Lukla mit einem hoffnungsfrohen Piloten von Yeti Air

Die schreckliche Nachricht von dem Flugzeugabsturz mit 18 Toten in Lukla (Nepal) erinnert mich an einen eigenen Anflug auf Lukla vor ein paar Jahren - ebenfalls in einer Twin Otter DHC-6 von Yeti Airlines.
Vor dem Rückflug nach Kathmandu notierte ich damals folgende Beobachtungen über diesen bemerkenswerten Flughafen:
"Der Flughafen von Lukla genügt allen Ansprüchen an ein wichtiges regionales Drehkreuz: Er ist militärisch gut gesichert. Stacheldraht schützt die gesamte Anlage. Die örtliche Bevölkerung scheint diese Einrichtung zu schätzen, bietet sie doch die Möglichkeit, daran auch Wäsche aufzuhängen. Bereits morgens um halb sieben starten die Soldaten in der Kälte auf knapp 3000 m Höhe ihre Patrouillen. Zu dieser unchristlichen Stunde wärmen sie sich an einer brennenden Mülltonne. Innen im Flughafengebäude gibt es um diese Uhrzeit noch keine Elektrizität. Die Uhren stehen auf Dreiviertel Zehn, möglicherweise war das der Zeitpunkt, an dem im besten Fall am Vorabend der Strom abgeschaltet wurde.
Wer von hier abreisen will, betritt als erstes einen Empfangsraum, der klar gegliedert ist; Es hängen Lampen an der Decke - nur leuchten die nicht; Es gibt Wände, Fenster und am Eingang einen freundlichen Offizier, der Jedem "good morning" sagt.
In dem Raum dahinter wird es trotz viel versprechender Ausschilderung unübersichtlicher. Erste Station der Reisenden ist der "Airline Check In". Die Gesellschaften heißen: Buddha Air, Yeti Airlines oder Gurkha Airlines. Später entdecke ich noch Cosmic Airlines. An den Schaltern wird mit viel Radau sämtliches Gepäck, das in ein Flugzeug verladen werden soll, auf eine große Wage gewuchtet. Die erlaubte Zuladung des Fliegers darf in der dünnen Luft hier oben nicht überschritten werden.
Danach folgt der "Baggage Check". Die Taschenkontrolle findet in Anwesenheit der Besitzer/innen und - wie fast alles im Flughafen von Lukla - mangels Elektrizität im Halbdunkeln statt.
Einzig ein unbesetzter und nur aus einem Holztresen bestehender Bankschalter wird vom diffusen Licht einer Glühbirne, die aus einem Nebenraum schimmert, matt angeleuchtet. Woher sie ihre Energie bezieht, ist unklar.
Nach der Personenkontrolle und Untersuchung des Handgepäcks, die Männlein und Weiblein immerhin getrennt über sich ergehen lassen müssen, und deren Wirksamkeit im Wesentlichen davon abhängt, wie ehrlich der geneigte Fluggast die mit strenger Miene zweifach gestellte Frage beantwortet, ob denn nun tatsächlich kein Messer in der Tasche sei, geht es in einen weiteren Raum im Untergeschoss, der nun die letzte Station in Lukla sein wird (es sei denn, man kommt in den besonderen Genuss eines Aufenthalts im VIP-Raum; der blieb uns allerdings verschlossen).
In diesem letzten Warteraum wird dem gewöhnlichen Fluggast die Zeit durch die Angebote eines "Tea Stalls" und eines "Book Stalls" - letzterer ebenfalls unbesetzt - angenehm gestaltet.
Am "Tea Stall" entdecke ich unseren Kellner vom Hotel wieder, der hier offenbar zwischen Frühstück und Mittagessen einer Nebenbeschäftigung nachgeht.
Das Beste am Flughafen von Lukla ist jedoch, dass irgendwann die Luft zu dröhnen beginnt und tatsächlich ein Flugzeug landet. Eine zweite und dritte Twin Otter folgen im Minutentakt. Das gesamte Rollfeld ist plötzlich voll. Hektisch werden die Maschinen entladen, denn das tägliche Zeitfenster, bis die Wolken aus dem Tal aufziehen, ist kurz. Wir steigen ein. Die Maschine rollt los, bevor ich überhaupt angeschnallt bin. Für einen kurzen Augenblick kommt durch das Cockpitfenster die abschüssige Startbahn in mein Blickfeld. Die Maschine rollt immer schneller. Deutlich vor dem Ende der Bahn hebt der kleine Flieger ab. Eine Kurve. Dann kommt der grinsende Steward und verteilt Bonbons. Ein weiterer Tag in der bewegten Geschichte der Luftfahrt hat begonnen..."

09 Oktober 2008

Entgelte des TU-Familien-Skikurses

Der TU-Sport ist kein kommerzieller Veranstalter. Daher wollen wir alle Kosten nur durchreichen - das macht die Berechnung kompliziert.

Insgesamt ist aufgrund gestiegener Energiekosten alles teurer geworden - oder Preise stehen noch gar nicht fest. In Meransen - Ziel des TU-Familienskikurses - sind die Listenpreise der Skipässe für das vergleichsweise kleine Skigebiet recht hoch: 192 Euro für 7 Tage Hauptsaison (Erwachsene).
Für die Gruppe gibt es Rabatte - nur müssen die ausgehandelt werden.
Im Moment läuft alles darauf hinaus, dass mir ein Komplettpaket aus Hotel und Skipass angeboten wird. Voraussetzung: Aus dem vom TU-Sport angebotenen Preis dürfen die Einzelkomponenten nicht mehr hervorgehen. Das wiederum sprengt unsere Preisstruktur. Die bereits ausgeschriebene Fahrt muss neue Preise bekommen!
Dies geschieht allerdings zum Wohle der Teilnehmer/innen, denn der Endpreis - inclusive Skipass - wird geringer.
Im Moment ist folgende Struktur denkbar - mit teilweise noch nicht ganz ausverhandelten Spannen:

- Kinder 3-6 Jahre: 345,-
- Kinder 7-8 Jahre: 435,-
- Kinder 9-12 Jahre: ca. 540,- bis 560,-
- Jugendliche 13-16 Jahre: ca. 570,- bis 590,-
- Schüler/innen, Studierende und Jugendliche ab 17 Jahre: ca. 620,- bis 650,-
- TU-Beschäftigte und Alumni: ca. 660,- bis 690,- Euro
- Externe: ca 700,- bis 730,-

Wie gesagt: Ganz sicher sind weder die Struktur noch die Höhe - wobei die Obergrenzen gelten, denn sie entsprechen ungefähr den Summen der Einzelpreise.

06 Oktober 2008

TU-Skireisen im Winter 2008/09

Termine und Kosten der Ski- und Snowboardfahrten des Hochschulsports der TU Berlin sind jetzt online. Die Anmeldung ist möglich:
Überblick über die Reisen des kommenden Winters
Bereits recht eng ist die Belegung des Familienkurses in den Winterferien. Knapp 40 Anmeldungen und ernsthafte Anfragen gibt es für die planmäßigen 45 Plätze.

03 Oktober 2008

Jede/r trägt den eigenen Ski


Der Familienkurs 2009 geht wieder nach Meransen ins bewährte Hotel "Alpenfrieden".
Das Konzept: Gediegene Unterkunft, damit es auch ein entspannter Urlaub für die Eltern wird: Dafür stehen komfortable Zimmer, das gute Südtiroler Essen, Sauna und Swimming Pool.
Der Ski- und Snowboardkurs wird vorwiegend für die Kinder angeboten. Da wir alle Könnensstufen und Altersgruppen sowie Skifahrer- und Snowboarder/innen optimal betreuen möchten, müssen die Erwachsenen in Bezug auf den Unterricht etwas zurück stehen. Sie sind ohnehin oft froh, wenn sie die Kinder gut betreut wissen und selbst einmal allein fahren können.
Grundsätzlich gilt: Die Übungsleiter/innen übernehmen die Kinder zum Kurs und liefern sie danach auch wieder bei den Eltern ab. Außerhalb dieser Zeiten sind die Eltern für die Aufsicht verantwortlich.

Skireise Spindl 2009

Alles Drehen und Wenden hat nichts genutzt: Die Entgelte für die Langlauf- und Skating-Kurse mussten in diesem Jahr deutlich erhöht werden. Eigentlich wäre die Erhöhung letztes Jahr schon fällig gewesen, denn die Energiepreise - und damit die Kosten für die Busfahrt - waren damals schon kräftig gestiegen.
Dieses Jahr nun erzwingen die wiederum höheren Spritpreise, eine Erhöhung der Übernachtungskosten (die seit Jahren konstant waren), die höheren Lift- und Transportkosten sowie ein kräftig gesunkener Wechselkurs eine Erhöhung um 15 Euro.
Dennoch: Die Bouda na Plani ist eine Perle im Riesengebirge und dank ihrer Lage auf dem Berg hatten wir auch in schneearmen Wintern immer noch gute Bedingungen.
Hier ein paar Bilder von 2008:
Spindleruv Mlyn 2008