30 März 2010

Benni Raich: Jetzt noch sicherer und mit Freundin unterwegs


Benni Raich 2008: Nur mit Freund und Helm unterwegs

Vor zwei Jahren sicherte sich Benni Raich unsere Sympathien dadurch, dass er in seinem Heimat- und Trainingsskigebiet Hochzeiger von großformatigen Plakaten lächelte und bekannte: "Echte Profis tragen Helm".
Heuer ist er uns noch sympathischer, denn er hat erstens eine Freundin dabei, die ebenfalls lächelt, und zweitens ist es noch sicherer, denn neben dem Helm trägt er jetzt auch einen Rückenschutz.


Benni Raich 2010: Mit Helm, Freundin und Rückenschutz

29 März 2010

Jerzens-Bilder

Die Zeit nach den Skireisen ist die Zeit vor den Nachtreffen - und somit die Zeit, in der die Fotos sortiert werden müssen. Hier meine Bilder der Jerzens-Fahrt 2010:
From Martins Bilder

26 März 2010

Schikanen im europäischen Busverkehr

Einer unserer Busse hatte vor kurzem ein Problem in Italien: Wegen eines fehlenden Fahrtenblattes sollten die Fahrer 2000 Euro Strafe zahlen. Die im Stile moderner Straßenräuber auftretenden italienischen Polizisten ließen sich dann - Grandezza hin oder her - schließlich herunterhandeln auf gut 1200 Euro.
Da so viel Bargeld nicht im Bus vorhanden war, nahmen sie die Fahrgäste in Geiselhaft. Eine Weiterfahrt war nur unter Polizeibegleitung bis zum nächsten Bankautomaten möglich. Nach der Auslösung musste der Bus wieder vor die Mautstelle am Brenner fahren und die Mautgebühr erneut entrichten.
Neben dem Geld verloren die Insassen etwa zwei Stunden. Zwar lag der Fehler eindeutig bei den Fahrern, die vergessen hatten, das Fahrtenblatt auszufüllen. Allerdings ist dieses Blatt ein bürokratischer Popanz, dessen Nutzen nicht ersichtlich ist: Erstens gab es eine Teilnehmer/innenliste an Bord, aus der im Falle eines Unfalls die Anzahl der mitreisenden Personen ersichtlich war. Zweitens ist die Regelung, wonach ein Fahrtenblatt deutlich vor Fahrtantritt auszufüllen und ein Durchschlag im Unternehmen aufzubewahren ist, schlicht nicht praktikabel. Oft steht die genaue Anzahl der zurück reisenden Personen noch nicht fest, wenn der Bus Berlin verlässt.
Drittens ist die absurde Höhe der Strafen nicht zu rechtfertigen. Hierbei bildet Italien mit einer Höchststrafe von 6000 Euro übrigens eine Ausnahme in negativer Hinsicht, wie folgende Links auch zeigen:
Strafen für das Nichtmitführen oder Mitführen eines nicht ausgefüllten Fahrtenblattes
Österreichischer Fachverband Autobus

25 März 2010

Neue Architektur im Pitztal







Die Saison ist vorbei, der Schnee ist weg. In Berlin sitzen die Leute schon wieder in den Straßencafés, als hätte es den Winter nie gegeben.
Seit gestern machen mir nicht nur die geografische Veränderung und die nahezu sommerlichen Temperaturen zu schaffen. Auch der Kulturschock sitzt tief: Bis vor kurzem wurde ich noch allerorten vom "roten Pferd", dem "Fliegerlied" und der "Hölle, Hölle, Hölle" gequält. Jetzt empfängt mich hier der Sound der Großstadt.
Dabei gab es in den Alpen auch kulturelle Höhepunkte. Gemeinhin wird der dort vorwiegend anzutreffende moderne Baustil zwar von Architekturkritikern naserümpfend als "Alpenbarock" verschmäht, doch gerade im Pitztal gibt es einige Beispiele für schöne neue Architektur.
In Wenns beispielsweise steht ein preisgekrönter Supermarkt, der "MPreis" der Innsbrucker Architekten Rainer Köberl und Astrid Tschapeller. Es macht wirklich Spaß, dort einzukaufen, zumal der Markt auch innen den Blick auf das Alpenpanorama freigibt und mit wenig künstlicher Beleuchtung auskommt. Der auf Stelzen ruhende Betonbau mit seinen ungewöhnlichen Fenstern, großen Glasflächen und unter dem Haus befindlichen Parkplatz ist der Beweis dafür, dass profane Bauten durchaus nicht so hässlich sein müssen, wie es hierzulande Norm ist.
Es gibt aber im Pitztal auch einige andere Häuser, die sich angenehm abheben vom Architektur-Allerlei, wie die Fotos aus Jerzens und Arzl beweisen.

22 März 2010

Sommerskifahren in Maria Alm


Der Wärmeeinbruch der vergangenen Tage hinterlässt seine Spuren im Schnee von Maria Alm: Obwohl es tagsüber nahezu 20 Grad Plus hat und die Temperatur auch nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt fällt, sind die Pisten in erstaunlich gutem Zustand. Bis mittags kann man jedenfalls recht gut fahren. Hier posieren Daniel, Daniel und Rilana vor der letzten Abfahrt des Tages.

17 März 2010

Carven lernen mit Walter Kuchler

Nach einem Tag erkältungsbedingter Pause habe ich heute wieder einen Skikurs gegeben. Gestern hatte ich die Gelegenheit genutzt, um etwas die Literatur zu studieren und bin da wieder einmal auf ein Buch von Walter Kuchler gestoßen: "Wenn Sie in einen Skiunterricht geraten, in dem die Demonstration und Erklärungen die einzigen methodischen Mittel sind, suchen Sie das Weite..." - so ähnlich heißt es bei Kuchler.
Da ich noch immer etwas heiser und also nicht scharf auf lange Erklärungen am Hang bin, habe ich Kuchlers Empfehlungen für einen Umstieg auf die Carving-Technik mit zwei Gruppen ausprobiert:

Es geht ganz einfach - in drei Schritten:
1) Zunächst lasse ich die Leute während der Geradeausfahrt Schrittbewegungen machen: Rechtes Bein - linker Arm vor - und umgekehrt. Wie beim Laufen.
2) Dann sollen sie nach jedem Schritt auf die Kante gehen (egal ob mit Knie oder Hüfte) - und schon fahren sie die ersten Kurven.
3) Abschließend sollen sie den Außenski belasten und somit die Kurvenfahrt forcieren.

Erstaunlich, wie gut dies klappt. Vormittags hatte ich eine leicht fortgeschrittene Gruppe, nachmittags Fortgeschrittene. Beide Gruppen haben die Sache innerhalb von zwei Stunden ganz gut gelernt!

12 März 2010

Abschied von Jerzens mit Lagerfeuer

From Best of Jerzens 2010

Am letzten Tag sind wir alle noch einmal auf der Piste und beschließen den Abend mit einem Lagerfeuer vor dem Haus.
From Best of Jerzens 2010

Eine Woche Pitztal geht zu Ende

Alle sind aus dem Krankenhaus wieder zurück. Heute ist der letzte - sonnige - Tag am Hochzeiger. Die Nacht hat zwar noch einmal etwa 5 Zentimeter Schnee gebracht, aber insgesamt nicht die erhoffte Menge. Trotzdem: die Pisten sind top-präpariert und leer!
Morgen geht es weiter ins Ahrntal.

10 März 2010

Dr. Eiter


Leider gab es in den vergangenen Tagen mehrere Krankheitsfaelle und Sportverletzungen. Erste Anlaufstelle ist der Arzt in Jerzens. Als ich heute wieder einmal das Haus betrat, brach Jens in schallendes Gelaechter aus: "Dr. Eiter" stand dort an der Tuer! So genau hatte ich mir das Schild noch gar nicht angesehen. Zum Glueck hatte der Arzt heute Ruhetag und wir mussten nach Arzl weiter fahren. Ich fuerchte, Jens haette seine Kicherattacke nicht unter Kontrolle bekommen, bis er in die Praxis eingetreten waere...

09 März 2010

Party in der Egger-Alm

From Best of Jerzens 2010
Es gibt in Jerzens im Prinzip zwei Orte, an denen abends etwas los ist. Oder an denen man zumindest etwas los machen kann, wenn man mit einer größeren Gruppe kommt: Das "Illegal" und die "Egger-Alm". Nach der heutigen Ski-Demo der örtlichen Skischule haben wir uns für die Egger-Alm entschieden.

08 März 2010

Der menschliche Kicker

From Best of Jerzens 2010

Eine lustige Aktion eines Radio-Senders gab es heute auf der Mittelstation in Jerzens: Als Abwechslung zum Skifahren oder Boarden konnte man in der Mittagspause Fußball spielen - in Schischuhen und als Teil eines menschlichen Kickers. Kurbeln verboten!

06 März 2010

Unser Team in Jerzens

From Best of Jerzens 2010
Mit dabei in Jerzens sind in diesem Jahr (von links) Jens, Nora und Holger - Raphael und ich fehlen auf dem Bild.

05 März 2010

...TU Berlin offline

Eben erfahre ich von einer Kollegin, die mit einem Mitarbeiter des Rechenzentrums gesprochen hat: Die Probleme sind offenbar so massiv, dass fraglich ist, ob die TU Berlin heute wieder ans Netz kommen kann.

TU Berlin offline

Seit gestern abend gibt es massive Probleme im Rechenzentrum der Technischen (!) Universität Berlin: Eigentlich unglaublich fü so eine große Hochschule mit knapp 30.000 Studierenden. Alle Internetseiten mit der Adresse www.tu-berlin.de/ ... sind offline. Betroffen ist auch das interne E-Mailsystem und das Buchungssystem für den TU-Sport.
Die Probleme kündigten sich gestern Abend an durch einen Absturz des Alumni-Mailservers. Als ich dann auf einen anderen TU-Mailserver auswich, um die letzten organisatorischen Vorbereitungen für die heute startenden Skireisen zu treffen, konnte ich nicht ahnen, dass auch dieser über Nacht nicht mehr funktionieren würde. Auch ans Buchungssystem komme ich nicht mehr heran, so dass Reiseinformationen an die Teilnehmer/innen derzeit nicht gesendet werden können. Glücklicherweise hatte ich die Teilnehmer/innenlisten für die Buscrew schon ausgedruckt...

04 März 2010

Preiswerter Wachsentferner

Oftmals habe ich mich über teuren Wachsentferner geärgert, der aber nun einmal unverzichtbar ist, wenn alte Wachsschichten von Langlaufskiern entfernt werden müssen.
In den vergangenen zwei Wochen haben wir in Spindlermühle nun einen erfolgreichen Großversuch mit einem preiswerten Ersatzmittel gemacht:
Statt der 300 ml-Dosen für 10 Euro aus dem Sportfachhandel haben wir Bremsenreiniger (1,5 Euro für 500 ml) verwendet. Die Wachsschichten und selbst Reste von Klister ließen sich sehr gut damit entfernen. Dem Belag der Ski scheint der Bremsenreiniger nicht zu schaden.
Und für die gesparten 8,50 Euro pro Dose gibt es im Riesengebirge fast drei Palatschinken...