26 April 2007

Ski- und Snowboardparty im EB 104

Bin wieder in Berlin und nun steigt sie also: unsere Ski- und Snowboardparty im "EB 104". Alle Teilnehmer/innen und Freund/innen der TU-Schneesportkurse sind dazu am morgigen Freitag herzlich eingeladen!

Hier noch ein paar organisatorische Hinweise:

Wo?
Wir feiern im studentischen Fachbereichszentrum "EB 104" im Raum EB 226 (Tel.: 314-24423). Das EB-Gebäude ist über das Hauptgebäude erreichbar (Str. d. 17. Juni). Die dortigen Pförtner/innen fragen in der Regel nach einem TU-Ausweis. Unser Fest ist aber angemeldet, so dass sie Dich passieren lassen, wenn Du den Anlass des Besuchs nennst.

Das "EB 104" erreicht man über die große Treppe im Foyer, die an dem Pförtnerhaus vorbei rechts nach oben führt. Oben angekommen geht es geradeaus (großes Treppenhaus links liegen lassen), bis zum Büro des Präsidenten, dort rechts in den langen Gang und den bis zum Ende laufen. Er führt zu einer Brücke, die das Hauptgebäude mit dem EB verbindet. Halbe Treppe rauf und der Beschilderung folgen.

Was mitbringen?

Essen/Trinken:
Schön wäre es, wenn Du einen kleinen Beitrag zum Buffet leisten könntest und/oder - falls gewünscht - Wein mitbringen könntest. Bier, Wasser, Cola, Sprite, Saft und Tonic-Wasser habe ich besorgt. Die Getränke werden zum Selbstkostenpreis abgegeben (bitte herumstehende Kaffeekasse bedienen).

Bilder:
Falls Du über eine sehenswerte Auswahl Deiner schönsten Urlaubsbilder verfügst, kannst Du diese gerne beisteuern. Ich werde mich um einen Beamer kümmern.
Da zum Fest Teilnehmer/innen aller TU-Kurse geladen sind, steht zum Betrachten aller Bilder bei Zugrundelegung einer vetretbaren Veranstaltungsdauer wenig Zeit zur Verfügung. Bitte dies bei der Auswahl berücksichtigen!

Musik:
Der Raum ist für robuste Parties ausgelegt und verfügt über leistungsfähige Sound- und Beleuchtungsssysteme. Für die Musik müssen wir freilich selber sorgen. Deshalb wäre es schön, wenn sich jemand findet, die oder der für Musik sorgt und/oder ein wenig DJ spielt.

Da die Sache durch die verschiedenen Kurse ohnehin einen relativ offenen Charakter hat, dürfen gerne auch Freund/innen mitgebracht werden, die in diesem Jahr gar nicht mit dabei waren oder die vielleicht sogar noch nie mitgefahren sind (sie können ja so tun, als ob doch)!

21 April 2007

Langfinger

Zoller-Radtour
Viel unterwegs zu sein, hat zweifelsohne den Vorteil, dass man viel von der Welt sieht. Wer allerdings - wie Birgit - in Balingen wohnt, in Tübingen arbeitet und (zumindest am Wochenende) in Berlin lebt, ist viel unterwegs, ohne dadurch viel Neues zu sehen.
Am Donnerstag war es wieder soweit: Für den Abend hatte Birgit einen Flug nach Berlin gebucht. Für gewöhnlich fährt sie vom Büro direkt zum Flughafen Stuttgart. Heute hatte sie allerdings ihren Schlüssel für die Berliner Wohnung in Balingen vergessen. Da sie sich von ihren schwäbischen Kolleg/innen, die in der Mehrheit nie bereit wären, einen Job außerhalb von Tübingen anzunehmen, ohnehin wegen der Vielfliegerei gelegentlich als Klimaschwein beschimpfen lassen muss, kam es natürlich nicht in Frage, wegen des Schlüssels noch einmal nach Hause zu fahren. Vielmehr bat sie Pedro und mich, die Route unserer geplanten Radtour so zu verändern, dass wir in Tübingen vorbeikommen und den Schlüssel mitbringen könnten. Schnell freundeten wir uns mit dieser CO²-neutralen Variante des Schlüsseltransports an.
Auf dem Weg nach Tübingen liegt der Zoller mit der Hohenzollernburg. Sie thront auf einem erloschenen Vulkankegel und ist eine der Haupttouristenattraktionen in dieser bezaubernden Landschaft.
Allerdings gauckeln die mächtigen Zinnen und Türme eine wehrhafte Vergangenheit nur vor. Die Burg wurde zweimal geschleifft. Einmal wurden die Herrschaften von den Bauern aus den umliegenden Dörfern durch die Spieße gejagt, so erzählen Birgits Eltern, bei denen wir wohnen, mit einem Grinsen. Bis ins 19. Jahrhundert hatte die Burg eine geringe Bedeutung. Dann wurde sie von den Hohenzollern, die im fernen Berlin zur Macht kamen, im Stil eines Disney-Schlosses aufgebaut.
Das Schloß ist heute noch in Privatbesitz - und auf dem Turm weht die Hohenzollernfahne. Ob hier überhaupt Bundesrecht gilt?
Bei Birgits Eltern finde ich ein Buch von Wolfgang Plat, in dem beschrieben wird, Wie dieses Geschlecht zu Macht und Reichtum kam: "Die langen Finger der Hohenzollern. Preußens Marsch an Deutschlands Spitze".

Klettern und Wandern im Oberen Donautal

Deutschland Vertikal - Baden-Württemberg
IG Klettern Donautal
Donautal - Projekt Schaufelsen
Treffpunkt "Murmeltier" in Hausen im Tale
Historische Klettererinnerungen Donautal
Klettern und Naturschutz in Baden-Württemberg
Klettern und Naturschutz im Nordschwarzwald
Fachbeirat Klettern und Naturschutz
DAV: Klettern und Naturschutz
"Es Läbe un es Schterbe - es g´heiert ha´lt t´samme", philosophierte eine schwäbische Tante jüngst bei einer Familienfeier.
Mag sein, dass sie recht hat. Aber zunächst leben wir einmal. Und gehen klettern.
Im Schwabengulag wird gemeinhin die hoffnungslose Lage Derjenigen bejammert, die der Arbeit wegen nach Baden-Württemberg emigrieren mussten. Der Fairness halber sei hinzugefügt, dass das Ländle zumindest in puncto Freizeitwert einiges zu bieten hat - für diejenigen, die den Natursport lieben.
Aus diesem Anlass wird sowohl im Schwabengulag als auch im TU-Schneesport-Blog dasselbe posting veröffentlicht.
Mehr als einen Haken hat die Sache mit dem Klettern dennoch: Aufgrund eines sehr rigiden Naturschutzgesetzes ist das Klettern an Felsen in Baden-Württemberg grundsätzlich verboten. Es gibt allerdings Ausnahmen. Einige Routen im Oberen Donautal sind frei gegeben. Dort waren Steffi, Oberskilehrer-Anwärter Pedro und ich jüngst unterwegs.
Donautal

17 April 2007

Ski- und Snowboardparty im "EB 104"

Für alle Teilnehmer/innen und Freund/innen der TU Ski- und Snowboardreisen gibt es zum Saisonausklang am 27. April ab 20:00 Uhr eine Party im Fachbereichszentrum "EB 104". Das "EB 104" befindet sich in den Räumen EB 226 a,b,c des TU-Erweiterungsbaus - und zwar eine Etage höher als das Fitness-Studio des TU-Sports. Es ist über das Hauptgebäude erreichbar.
Es gibt eine Disco, ein Büfett (bitte etwas zu Essen mitbringen) und Getränke zum Selbstkostenpreis.
Natürlich schauen wir uns auch Bilder und Videos an. Beamer und (Microsoft-) Rechner sind vorhanden.

Ach, der Winter! Er ist nun wohl endgültig vorbei. Ursprünglich hatte ich zusammen mit dem Oberskilehrer-Anwärter Pedro überlegt, noch einmal ins Ötztal zu fahren. Dort gab es ein Tiefschnee-Event mit einheimischen Bergführern. Doch als wir uns endlich so halbwegs entschieden hatten, sagte der Veranstalter ab - keine Plätze mehr frei.

Nun fahren wir stattdessen (trotz des hässlichen Ministerpräsidenten) ins schöne Schwabenländle und eröffnen die Klettersaison.

Wäre schön, wenn wir uns auf der Party sehen!

06 April 2007

Ahrntal Schunkeltruppe


Die Fahrten der Saison sind beendet. Die Phase der Nachsorge hat begonnen.
Darunter fällt einer einerseits die Planung für ein Nachtreffen (wahrscheinlich am 27. April) und andereseits der Austausch von Bildern.
Obiges wurde mir von gut unterrichteter Seite zugespielt. Es zeigt die "Schunkeltruppe" vom Klausberg - hier bei einem Ausflug auf den Speikboden.
Beachtenswert ist vor allem Tonis todschicker pinker Skianzug!
Mehr Bilder gibt es auf den Seiten einer Yahoo-group, die die blaue Anne angelegt hat!
Vor dem Vergnügen steht jedoch eine Beitrittsprozedur, die durch einen Klick auf fiolgendes Feld ausgelöst werden kann:



Klicken Sie, um Ahrntal beizutreten.



Belohnt werden Beitrittswillige immerhin mit dem Zutritt zu einem Bereich, in dem unter anderem über die Skilehrer gelästert wird (gab es dafür etwa Anlass?).
Ahrntal 2007

04 April 2007

Lawinenunfall - Bodycount

Links mit weiter führenden Informationen:
Lawinenunfallbericht Österreich 2004/05
Lawinenunfälle Schweiz 1997-2007
Lawinenereignisse Vorarlberg 2001-2007
"Exposition Süd" - Gedanken zur Südtiroler Lawinenstatistik
Lawinenlagebericht Tirol
Medizinische Aspekte zum Lawinenunfall

Die Pistensaison neigt sich dem Ende, die Saison der Skitouren strebt jedoch gerade im Frühling ihrem Höhepunkt zu.
Für eine zunehmende Zahl von Schneesportfans verschwimmt diese Grenze, denn Skitouren, Tiefschneefahren oder zumindest das Fahren im freien Gelände erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Skiindustrie hat sich auf den Trend eingestellt. Bei Dynastar etwa stellt der Bereich Freeride neben Slopestyle und Competition einen von drei Schwerpunkten im Programm dar. Immer mehr Leute gehen ins Gelände - auch wenn sie die dort lauernden Gefahren nicht immer gut einschätzen können. Mit Sorge beobachteten deshalb viele Beobachter der Szene die zunehmende Anzahl von Lawinenunfällen in den letzten Jahren.
Zu den erfreulichen Entwicklungen dieses Winters gehört, dass dieser Trend - wohl auch aufgrund der Schneearmut - gestoppt werden konnte. In der Schweiz sind bis zum 29. März 2007 13 (+1) Menschen in Lawinen ums Leben gekommen, darunter 7 Variantenfahrer/innen und 6 (+1) Skitourengeher/innen (eine Person wurde noch nicht gefunden und wird daher in Klammern vermerkt). Im Vorjahr waren insgesamt 24 Tote zu beklagen.
In Österreich hat das Kuratorium für Alpine Sicherheit noch keinen abschließenden Lawinenunfallbericht veröffentlicht. Doch auch dort wird das langjährige Mittel wohl unterschritten werden. Insgesamt kamen in den Alpen im Durchschnitt der letzten 30 Jahre (1972-2002) pro Jahr 107 Menschen bei Lawinenunfällen ums Leben. Hierbei starben zwischen 1972 und 1982 durchschnittlich 108 Personen, zwischen 1983 und 1992 113 Menschen und in den Jahren 1993 bis 2002 ging der Durchschnittswert auf 99 Tote zurück.
Vor allem Männer (über 80 Prozent) lassen ihr Leben. Und es sind - entgegen weit verbreiteten Vorurteilen - eher die Älteren als die ganz Jungen. Bei den Unfällen von Variantenfahrer/innen wird ein weiteres Vorurteil widerlegt: Es sind etwa so viele Skifahrer wie Snowboarder - keineswegs sind die Snowboarder stärker betroffen!

03 April 2007

Webcam offline

Seit Monaten war sie der Magnet, der Google-Anfragen auf den Blog lockte: Die Webcam in Spindlermühle, Spindleruvv Mlyn, Spindl oder wie immer die Leute es nennen.
Nun wurde sie abgeschaltet, denn zu selten zeigte sie Schnee in diesem Winter. Auf der neuen Webseite des tschechischen Skiorts sind nun nur noch Schneebilder aus der Konserve zu sehen - keine aktuellen Livecam-Bilder mehr.

02 April 2007

Familienkurs 2008

Der nächste Winter kommt früher als gedacht, denn in Berlin gibt es nächstes Jahr keine Skiferien im Februar. Daher wird der Familienkurs schon in den verlängerten Weihnachtsferien stattfinden:
Termin: 5. bis 12. Januar 2008
Die Entscheidung für ein Haus fällt in den nächsten Tagen - und alles weist auf ein neues Skigebiet hin. Nicht, dass es mir nach vier Jahren in Ratschings nicht mehr gefallen würde. Da viele Familien jedoch schon sehr oft dabei waren, wünschen sie sich einmal etwas Abwechslung.
Als Alternative zum bewährten Knappenhof steht derzeit ein Haus in Meransen zur Diskussion. Meransen liegt auf einem sonnigen, nach Süden ausgerichteten Hochplateau über dem Eisacktal. Es ist von Berlin aus nicht ganz so schnell erreichbar wie Sterzing, das direkt hinter dem Brenner liegt. Der Bus fährt etwas weiter auf der Autobahn, bis kurz vor Brixen.
Dafür liegt das Hotel in unmittelbarer Nähe zum Übungslift, so dass der lästige Skibus entfällt - vom Hotel direkt auf die Piste!
Das Haus selbst ist komfortabler ausgestattet als der Knappenhof in Ratschings. Es verfügt über ein Hallenbad und eine Sauna, die kostenlos genutzt werden können. Allerdings ist so ein Hotel natürlich nicht ganz so gemütlich wie eine Jugendpension. Für die Kinder gibt es weniger Freiräume und insgesamt geht es steifer zu. Außerdem entstehen höhere Kosten durch die Getränke, die abends zum Essen bestellt werden.
Das Preisniveau liegt nahezu 50 Prozent über dem des bisherigen Hauses. Allerdings ist der Skipass mit etwa 120 Euro (7 Tage Erwachsene) deutlich günstiger und weitere Gemeinkosten entfallen, weil kein Kleinbus mitgeführt werden muss.
Die Fahrtkosten würden in Anbetracht des höheren Komforts vergleichsweise moderat steigen:
Erwachsene: etwa 480 Euro (dieses Jahr: 420-440 €)
Jugendliche: etwa 440 Euro (dieses Jahr: 390 €)
Kinder: etwa 420 Euro (dieses Jahr: 370 €)
Zu berücksichtigen ist dabei noch, dass der Skipass für die Erwachsenen etwa 30 Euro günstiger ist als in diesem Jahr!
Das Skigebiet ist in seiner Größe in etwa mit Ratschings vergleichbar. Es liegt sogar etwas höher, zwischen 1400 und über 2500 m. Vom Gitschberg gibt es einen atemberaubenden Blick ins weite Tal - und wer die große Abwechslung und das motorisierte Abenteuer sucht, kann auch mit dem Skibus auf die gegenüber liegende Plose fahren.
Weitere Informationen: http://www.gitschberg-jochtal.com/
Der Knappenhof ist aber auch noch nicht aus dem Rennen. Er könnte im gleichen Zeitraum für etwa den gleichen Preis wie in diesem Jahr angeboten werden.
Mich interessiert: Was denken die Teilnehmer/innen dieses Jahres? Ich bin gespannt auf Kommentare - und werde Anregungen berücksichtigen!