02 August 2014

Flug nach Detroit

So sieht er aus, unser Clipper: Eine Boing 777-200 von United Airlines. Für Gespräche gesorgt hat dieser Flugzeugtyp im letzten halben Jahr aber vor allem dann, wenn er in den Farben von Malaysia Airlines unterwegs war.
Wie früher im Kino: Wir hatten unsere Plätze in der letzen Reihe: 46 E und 46 G (F gibt es nicht).
Die Route führte von Brüssel nach Newark
Nach der Ankunft: Die Skyline von New York ist vom Flughafen aus gut zu sehen
Um 6:55 Uhr starten wir auf unserer Reise nach Detroit in Tegel mit einer Maschine von Brussels Airlines. Der Captain begrüßt uns mit "Ladies and gentlemen, boys and girls". Schlimm: Immer diese Fixierung der Belgier auf die Kinder - selbst schon um diese Uhrzeit, wo der Grußteil der Passagiere (und insbesondere die mitreisenden Kinder) noch sehr müde sind.
Der Zwischenstopp in Brüssel hat immerhin den Vorteil, dass es an Bord des Langstreckenfliegers besseres Essen gibt als gemeinhin in Jets, die in London starten. Amsterdam hingegen kam schon deshalb nicht als Zwischenstation in Frage, weil wir einerseits mit dem gleichen Flugzeugtyp fliegen, einer Boing 777-200, die von dort aus vor einiger Zeit nach Kuala Lumpur gestartet und über der Ukraine abgeschossen worden war. Andererseits startete auch Flug NW 253 hier, der Weihnachten 2009 kurz vor der Landung in Detroit beinahe von dem jungen nigerianischen Terroristen Umar Farouk Abdulmutallab in die Luft gesprengt worden wäre. Wir waren damals nur Stunden zuvor in Detroit gelandet. Etwas Aberglaube muss erlaubt sein.
Nach acht Stunden Flug landen wir pünktlich in Newark, New Jersey. Vom Flughafen aus ist die Skyline von New York sehr gut zu sehen. Der Freedom Tower, der nun One World Trade Center heisst, streckt sich auch vor der Eröffnung schon recht keck in die Höhe und ist so zum neuen Wahrzeichen der Stadt geworden.
Auf dem letzten Abschnitt der Reise zwischen Newark und Detroit, die wir in einer kleinen EMB 170 zurücklegen, werden wir kräftig durchgeschüttelt, sehr zum internen Vergnügen der übergewichtigen Stewardessen, die gnickernd ihren Servicewagen durch den schmalen Gang schieben.
Start in Newark

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