Die Rückfahrt ist heute für 8:30 Uhr geplant, eine halbe Stunde früher als im Vorjahr. Irgendwie verzögert sich aber alles etwas: Die Passagierliste muss noch neu geschrieben werden, weil einige Teilnehmer/innen den Bus wechseln wollen; Obwohl in beiden Bussen elf bzw. zwölf Prozent der Plätze frei sind, finden einige Fahrgäste angeblich keinen Sitzplatz und müssen an die Hand genommen werden; die Wirtin spricht mich an, denn es ist unklar, wer die Hotelrechnung der Busfahrer bezahlen soll; Eine Frau fragt mich, welcher der beiden Busse der größere ist, in den sie einsteigen soll. Das kleinere Fahrzeug ist etwa halb so lang wie das Große - und dennoch kostet es Zeit, all dies zu klären.
 |
| Vor der Mautstelle in Sterzing |
Um 8:45 Uhr starten wir. Die frühere Abreise ist eine gute Entscheidung. Im Vorjahr quälten wir uns von kurz hinter Innsbruck bis weit hinter München durch zähflüssigen Verkehr mit Staus. Heute geht es bis Kufstein ziemlich problemlos. Danach stockt der Verkehr manchmal. Doch um 11:30 Uhr erreichen wir die deutsche Grenze. In Vaterstetten machen wir von 12:30 Uhr bis 13:45 Uhr Pause. Der kleine Bus muss tanken. Dann gibt es acht Kilometer zähflüssigen Verkehr bei Allershausen. Doch nachdem wir durch sind, meldet der Verkehrsfunk schon 13 Kilometer Stau. Es gibt noch eine Pause am späten Nachmittag und schließlich den Fahrerwechsel am Hemsdorfer Kreuz. Ziemlich genau gegen 22:00 Uhr stehen wir vor der TU. Die Gruppe verabschiedet sich. Alle wollen jetzt schnell nach Hause. Natürlich bleibt auch wieder Gepäck zurück - wie jedes Jahr. "Schon wieder Schuhe", denke ich beim Blick in den Stoffbeutel, den mir der Busfahrer reicht. Noch ahne ich nicht, was sich noch in dem Beutel befindet...
Ich bringe Benni nach Hause - unser beider Gepäck passt mit Mühe in den Renault - und schließe um Punkt 23:00 Uhr meine Wohnungstür auf. Ende einer schönen Fahrt.
3 Kommentare:
.... und was befand sich noch in der Tüte??
Erst neugierig machen und dann....
Oh- natürlich: In der Tasche befand sich ein einzlner Schuh, ein Haareisen, ein Paar Handschuhe und eine Aktivbox.
Dieser Lautsprecher hatte eine Art Weckfunktion. Nachts wurden wir plötzlich durch laute Pieptöne geweckt. Ich stand auf und durchsuchte die Wohnung. Als Quelle ortete ich schließlich den Beutel...
Kommentar veröffentlichen