10 März 2009

Beim Pitzi im Schwitzkasten


Der Pitzi ist ein Geselle, der insbesondere den Kindern hier im Pitztal als "niedlich" oder "lieb", zumindest aber als harmlos vorgestellt wird. Heute wollte Simon die Probe machen und stürmte am Rande der "Show on Snow" auf den Pitzi zu. Natürlich wollte er nur ein Foto mit dem Pitzi. Der Fellmann rechnete hingegen mit einer Attacke und nahm Simon vorsorglich in den Schwitzkasten. So entstand dieses Bild.

07 März 2009

Surfmobil im Schnee


Treue Leser/innen dieses Blogs sind über die gemeinsamen Wurzeln des Surfens und Snowboardens gewöhnlich gut informiert. Einen Beweis für die enge Verwandschaft beider Sportarten liefert heute unser Snowboardlehrer Jens: Er kommt direkt aus Tarifa und lädt daher erst einmal alle seine Surfboards aus dem Wohnmobil, um dort Platz zu schaffen. Die Bretter bieten im Schnee einen skurrilen Anblick. Es muss eine Gelegenheit wie diese gewesen sein, bei der das Snowboarden erfunden wurde: Auf Hawaii oder in Kanada, in den sechziger Jahren, als gelangweilte Surfer im Winter mit ihren Brettern – noch ohne Bindung und mit abgeschraubter Finne – schneebedeckte Berge hinuntersausten.

06 März 2009

Anreise

Die Tendenz zur Individualisierung macht sich auch bei der Jerzens-Fahrt bemerkbar: Die Leute reisen auf denkbar unterschiedliche Weise an. Als erste treffen wir kurz vor Mitternach mit dem TU-Kleinbus und sechs Personen ein: Fünf aus Berlin und eine aus Frankfurt/Main. Letztere sammeln wir am Bahnhof Nürmberg-Fischbach auf, der günstig an der Autobahn A9 liegt.

Gegen 1:00 Uhr treffen dann Jens und Jörg ein. Sie kommen direkt vom Surfen aus Tarifa. Bei dem Versuch, den Arlbergtunnel über die Passstraße zu umfahren, haben sie mit ihrem Surfmobil noch ein deutsches Touri-Auto von der Straße geschossen, das unerwartet vor ihnen nach links ausgeschert war, um in eine Hoteleinfahrt einzubiegen. Der Tourist schien die Sache sportlich zu nehmen. Er war Manager eines japanischen Motorenherstellers und war in erster Linie daran interessiert, durch den Unfall nicht allzu viel Zeit zu verlieren.
Mit leichtem Blechschaden an ihrem Sprinter setzten Jens und Jörg die Fahrt fort, mussten nach einigen Kilometern aber einsehen, dass die Straße ohne Schneeketten nicht passierbar war – und fuhren doch durch den Tunnel.

Der Reisebus mit dem Haupttross war kurz nach 22:00 Uhr in Berlin gestartet. Er hielt nochmals in Osterfeld, wo eine junge Dame zustieg.

Der letzte Teilnehmer wird erst am frühen Montagmorgen mit der Bahn nachkommen – früh genug, bevor die ersten am Freitag schon wieder vorzeitig abreisen müssen.