16 Januar 2007

Zimmerplan Martinshof / Ahrntal

Zugegeben: Ich kenne das Haus, in das wir dieses Jahr fahren, noch nicht. Das erste Mal war ich vor sechs oder sieben Jahren im Ahrntal und habe mich bald in dieses wunderschöne, leicht verträumte Südtiroler Tal verliebt.

Seitdem war ich fast jedes Jahr dort - und fast jedes Mal in einem anderen Haus. Die Gründe für die vielen Wechsel waren vielfältig: Die ersten Jahre in der Pension waren schön, doch irgendwann sollte es ein Hotel sein:

Meine zwiespältigen Erfahrungen mit dem Ahrntalerhof habe ich in einem anderen Post geschildert. Mit Freude verfolge ich die zahlreichen Zugriffe auf die Seite...

Das Haus vom letzten Jahr, das Hotel Stegerhaus, war dieses Mal leider schon belegt. Es ist eine sehr schöne Unterkunft mit gutem Essen und Sauna. Vor allem aber kann man mit Skiern direkt vors Haus fahren.

Dieses Jahr ist es also der Martinshof. Uns stehen die oben aufgeführten Zimmer zur Verfügung (anklicken - dann wird es größer). Rot eingefärbt sind die schon belegten Zimmer. Es besteht auch für bereits angemeldete Teilnehmer/innen die Möglichkeit, noch in ein größeres Zimmer zu wechseln - und damit Geld zu sparen. Die Zimmer sollen sehr groß sein, so dass es möglicherweise auch zu dritt oder viert ganz lustig werden kann.

Wie soll die Verabredung auf ein Mehrbettzimmer funktionieren? Am besten unten in die Kommentarspalte einen Eintrag setzen: Suche Zimmerpartner/in, biete...

Ich werde die Sache dann moderieren. Am Vortreffen besteht die Möglichkeit, sich kennen zu lernen.

Vortreffen

Die Vortreffen für die Skikurse finden an folgenden Terminen statt:

  • Kurse in Spindleruv Mlyn: Montag, 22. Januar 2007, 18:00 Uhr
  • Kurs in Jerzens/Pitztal: Montag, 22. Februar 2007, 18:00 Uhr
  • Kurs im Ahrntal: Montag, 26. Februar 2007, 19:00 Uhr

Raum: voraussichtlich finden alle Vortreffen im TU-Mathebau, Str. des 17. Juni 136, Raum Ma 144 statt.

10 Januar 2007

Zimmerverteilung!

Es ist ja nun so: Der wichtigste Moment einer Gruppenreise ist der der Zimmerverteilung. Eigentlich ist das Quatsch, denn die meiste Zeit wird man sich - wenn alles gut geht - nicht im Zimmer aufhalten. Doch für das Ego ist es ganz schön, wenn man das vermeintlich beste Zimmer mit den coolsten Leuten erwischt.
Bei einer Familienreise verkompliziert sich die Situation noch. Weil schon klar ist, dass man mit der eigenen Familie eine Keimgemeinschaft bilden wird (so das zoologische Fachwort für die Kleinfauna in einem Stall), fallen die coolsten Leute schon einmal aus der Betrachtung heraus.
Also fokussiert sich alles auf das Zimmer.
Allerdings (und zum Glück) stehen da in den Bergen meist keine Plattenbauten, in denen alles genormt und gleichartig ist. Vielmehr sind die Bergbewohner eigentümliche Menschen, die im Winter in einer kurzen Skisaison ihr Geld verdienen müssen. Da sie - anders als Unsereiner das vielleicht halten würde - im Sommer dann nicht unbeschäftigt herumlungern und dem Staat auf der Tasche liegen wollen (um hier endlich auch einmal ein wenig zu politisieren!), heimwerkeln sie an ihren Häusern. Dabei kommen mitunter lustige Ergebnisse heraus, denn meistens ist weder ein Architekt noch die Baubehörde konsultiert worden. Mir ist es in Saint Luc in der Schweiz (auf einer Fahrt der Humboldt Uni) einmal passiert, dass ich für einen Tag mein Zimmer räumen musste, weil überraschend eine baupolizeiliche Begehung angekündigt war. Das Dachkabuff, in dem ich untergebracht war, hätte mangels Fluchtwegen gar nicht an menschliche Wesen vermietet werden dürfen.
Wie dem auch sei: Die Zimmer sind meist grundverschieden. Das stellt so einen Reiseleiter natürlich vor die Frage: Wie vorgehen bei der Zimmerverteilung?
Ich will in diesem Jahr einen neuen Weg ausprobieren: Ich spiele mit offenen Karten und breite alle Informationen, die ich habe, im Internet aus.
Dann können sich Alle ein Zimmer aussuchen - besser zwei oder drei, die mit Priorisierung angegeben werden. Alle Wunschlisten sind öffentlich, denn sie werden als Kommentare (am Ende dieses Posts) abgegeben. Am Schluß werden alle Wünsche zusammengetragen. Gibt es mehrere Parteien, die in ein Zimmer wollen, wird gelost.
Noch etwas vorweg: Die Grundrisse habe ich aus dem Gedächtnis gezeichnet. Sie sind nicht genau - weder in der Aufteilung noch in ihren Proportionen. Genauso verhält es sich mit den Bemerkungen zur Ausstattung. Wo nichts zur Bettenart steht, kann davon ausgegangen werden, dass maximal ein Doppelbett im Raume steht - die anderen Betten sind Stockbetten. Gar nicht berücksichtigt sind quietschende oder durchgelegene Matratzen, denn das ändert sich von Jahr zu Jahr...
Also sollte man es auch hier mit Brecht halten, der (sinngemäß) wußte: "Es mache einer einen Plan. Und dann mache er noch einen Plan. Und beide sind sie´s nicht."

Hier also die Grundrisse vom Knappenhof in Telfes:

1. Obergeschoß (Bild anklicken!):

2. Obergeschoß:

Nr. 1: 2-4er-Zimmer (für 2 Leute gedacht)
Nr. 2: 2er-Zimmer
Nr. 3: 4er-Zimmer; 2 Stockbetten, Bad und WC befinden sich gegenüber, Balkon,
Nr. 4: 4er-Zimmer; 1 Doppelbett (DB), 1 Stockbett (StB),
Nr. 5: 6er-Zimmer: 1 DB, 2 StB,
Nr. 6: 4er-Zimmer: 2 StB, Neubau, relativ groß,
Nr. 7: 4-6er-Zimmer: 1 DB, 2 SB, Neubau, hell, Schreibtisch, großes Bad mit Heizstäben, Tiere in der Lampe
Nr. 8: 2er-Zimmer, Schreibtisch, Balkon, Heizstäbe im Bad,
Nr. 9: 4-6er-Zimmer, relativ klein, Heizstäbe
Nr. 10: 4er-Zimmer, Heizstäbe
Nr. 11: 4er-Zimmer, Balkon
Nr. 12: 4er-Zimmer, Balkon, großer verspiegelter Schrank,
Nr. 13: 4er-Zimmer.
3 Weitere 2-er-Zimmer befinden sich in einem Nebenhaus!
Bitte beachten bei Unterbelegung von Zimmern: Die Belegung eines 3er-Zimmers mit zwei Personen oder eines 4er-Zimmers mit drei Personen ist - je nach Verfügbarkeit - gegen einen Zuschlag von 20 Euro möglich.