05 Juni 2011

Peguera


Angekommen in Peguera: Das Allergrößte für Touris wie Einheimische scheint hier das Schaulaufen auf dem "Bulevar" zu sein, der Hauptstraße des Ortes, die sich entlang der Küste zieht. Hier zeigt man sich mindestens einmal am Tag; die Meisten rennen die mit Läden und Cafés gesäumte Amüsiermeile mehrmals am Tag rauf und runter - wohl um sich zu zeigen oder um zu sehen, wer noch so da ist. Die direkt hinter der akkurat gepflasteren und täglich mit Wasser abgespritzten Straße befindlichen Strände sind schön, wenngleich hier niemand wirklich sehr allein bleibt. Dafür gibt es alle möglichen Annehmlichkeiten - Toiletten, Tretbootverleih, Cafés und gut gebräunte Wasserretter...
Uns hält es dennoch nicht den ganzen Tag am Strand. Es gibt nichts wirklich Schlechtes, doch etwas zu laut, zu dicht, zu sehr berechnet auf den deutschen Mainstream scheint uns das Treiben hier zu sein. Also holen wir uns zunächst ein kaltes Bier aus dem Supermarkt. Anschließend wollen wir uns einen genaueren Überblick von dem Ort verschaffen und klettern auf einen nahe gelegenen Hügel. Wie ein Spielzeugland breitet sich Peguera mit seinen mehreren kleinen Buchten unter uns aus. Ach, sieht von oben gar nicht so schlecht aus...

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Foto sieht gefakt aus, ein wenig wie eine Miniaturlandschaft. Ist das vielleicht doch in Hamburg fotografiert?

Proskauer34 hat gesagt…

Hallo Anonym,
ich glaube, Du bist da einer ganz großen Verschwörung auf der Spur...