Puristen bemängeln es seit langem, dass mittlerweile selbst auf den höchsten Gipfeln Reklametafeln anzuteffen sind. An der Bergstation am Hochzeiger hängt so ein Plakat, dass für eine Versicherung werben will - und für das konsequente Tragen von Ski- und Snowboardhelmen.
Auch Mathes muss dieses Schild heute gesehen haben, bevor er sich die Speed-Meßstrecke hinunter stürzte. Diese Speedstrecke am Hochzeiger war schon einmal Thema in einem anderen Post. Sie sieht gar nicht so gemein aus, doch die Beschleunigung ist recht eindrucksvoll. Als Mathes durch die Lichtschranke fuhr, zeigte die Uhr 101 km/h. Dann wollte er abschwingen, doch eine Bodenwelle und einige ungünstig stehende Menschen erschwerten ihm offenbar das Manöver. Bei dem Sturz zog er sich eine Gehirnerschütterung, einen Sehnenriss am Daumen, eine Rippenprellung und diverse blaue Flecken zu. Eine Skikante zerschlitzte seine Hose, drang aber glücklicherweise nicht tief in den Oberschenkel ein.
Alles in Allem ging die Sache glimpflich aus - dennoch: Zumindest die Gehirnerschütterung hätte durch einen Helm wahrscheinlich verhindert werden können. Aber die Wirkung der Skikante hätte auch an anderen Körperteilen schwerere Verletzungen auslösen können. Zeit sich Gedanken zu machen über eine verbesserte Schutzausrüstung - zumindest für Fortgeschrittene, denn der Geschwindigkeitsbereich über 80 km/h ist schnell erreicht!

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