Ich war am Freitag auf dem Plenum des "EB 104" und habe den Raum klar gemacht: Nun steigt sie also, unsere Ski- und Snowboardparty im "EB 104". Alle Teilnehmer/innen und Freunde/innen der TU-Schneesportkurse sind am Freitag, den 16. Mai ab 20:00 Uhr herzlich eingeladen!
Wo?
Wir feiern im studentischen Fachbereichszentrum "EB 104" im Raum EB 226 (Tel.: 314-24423). Das EB-Gebäude ist über das Hauptgebäude erreichbar (Str. d. 17. Juni). Die dortigen Pförtner/innen fragen in der Regel nach einem TU-Ausweis. Unser Fest ist aber angemeldet, so dass sie Dich passieren lassen, wenn Du den Anlass des Besuchs nennst.
Das "EB 104" erreicht man über die große Treppe im Foyer, die an dem Pförtnerhaus vorbei rechts nach oben führt. Oben angekommen geht es geradeaus (großes Treppenhaus links liegen lassen), bis zum Büro des Präsidenten, dort rechts in den langen Gang und den bis zum Ende laufen. Er führt zu einer Brücke, die das Hauptgebäude mit dem EB verbindet. Halbe Treppe rauf und der Beschilderung folgen.
Was mitbringen?
Essen/Trinken:
Schön wäre es, wenn Du einen kleinen Beitrag zum Buffet leisten könntest und/oder - falls gewünscht - Wein mitbringen könntest. Bier, Wasser, Cola und Saft besorge ich. Die Getränke werden zum Selbstkostenpreis abgegeben (bitte herumstehende Kaffeekasse bedienen).
Bilder:
Falls Du über schöne Urlaubsbilder verfügst, kannst Du diese auf einem USB-Stick mitbringen. Jede/r darf nur zehn Bilder zeigen. Allerdings dürfen Kontingente getauscht werden (Das wird jetzt bei uns so gehandhabt wie bei den CO²-Kontingenten - Entwicklungsländer können ihre Kontingente an Klimaschweine verkaufen, eine tolle Idee und irgendwie ziemlich öko, wie ich finde!).
Musik:
Der Raum ist für robuste Parties ausgelegt und verfügt über leistungsfähige Sound- und Beleuchtungsssysteme. Für die Musik müssen wir freilich selber sorgen. Deshalb wäre es schön, wenn sich jemand findet, die oder der für Musik sorgt und/oder ein wenig DJ spielt.
Da die Sache durch die verschiedenen Kurse ohnehin einen relativ offenen Charakter hat, dürfen gerne auch Freundinnen und Freunde mitgebracht werden, die gar nicht mit dabei waren (sie können ja so tun, als ob)!
Webcams in Zielorten des Uni-Schneesport Berlin e.V.
28 April 2008
27 April 2008
Auswirkungen einer Skiparty
Mehr als 15 Monate nach einer sinnenfrohen - aber leider schrecklich entgleisten - Skiparty reicher Russen im französischen Luxus-Resort Courchevel hinterlässt das Ereignis immer noch neue Spuren.
Die Hauptfigur der damaligen Ereignisse, der Gold- und Nickelbaron Michail Prochorow, ist jetzt zum Verkauf von Teilen seines Imperiums gezwungen worden, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Wochenend-Ausgabe.
Am 10. Januar 2007 stürmten 50 Polizisten die Party einer geschlossenen Gesellschaft im Hotel Byblos in Courchevel, berichtete Times-Online damals. 26 Personen, darunter Michail Prochorow sowie einige junge Russinnen, wurden wegen Vorwürfen festgenommen, die in Zusammenhang mit Prostitution standen: Junge Russinnen sollen für die exclusiven Parties der Superreichen nach Frankreich gebracht und für ihre charmante Gesellschaft mit teurer Kleidung und Geschenken belohnt worden sein. Prochorow wurde 2007 vom Forbes-Magazin in der Liste der reichsten Männer der Erde an 89. Stelle geführt und galt mit einem geschätzten Vermögen von 6,4 Milliarden Dollar (2006) beziehungsweise 13,5 Milliarden Dollar (2007) als der 8-reichste Mann Russlands.
Eine westliche Journalistin, die einmal an einer ähnlichen Feier teilnehmen durfte, berichtete der Washington Post, dass die 30 Gäste, darunter 12 junge hübsche Russinnen, "Wodka und sehr teuren Chateau Petrus, Jahrgang 1972, durcheinander tranken - teilweise aus dem gleichen Glas" (wobei sicherlich keine Wodkagläser gemeint waren).
Prochorow wies den Vorwurf der Prostitution zurück und beschwerte sich über den "lustfeindlichen Westen": "Die Schönheit unserer Frauen, die sich sexy und modisch zu kleiden wissen, gibt niemandem das Recht, sie Prostituierte zu nennen."
Die Vorwürfe ließen sich wohl auch nicht erhärten. Alle Festgenommenen wurden anschließend wieder frei gelassen. Einige russische Medien gaben sich empört. "Russiatoday" berichtete am 21. Januar 2007, dass reiche Russen einen Boykott des französischen Ski-Ortes in Erwägung zögen. Dennoch sah sich Jewgey Primakow, der Präsident der Russischen Industrie- und Handelskammer genötigt, das Benehmen seiner neureichen Landsleute zu kritisieren: "Ohne Zweifel trägt dies nicht zu einem positiven Image der russischen Geschäftswelt bei. Kein ausländischer Geschäftsmann würde sich jemals so verhalten wie unsere Nouveau-Riches."
Der Vorfall hatte auch in Russland Nachwirkungen: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll Prochorows damaliger Geschäftspartner Wladimir Potanin vom Kreml gedrängt worden sein, sich von seinem Partner zu trennen. Seither läuft die Entflechtung des gemeinsamen Imperiums. Nutzniesser der Vorgänge ist derzeit Oleg Deripaska, Hauptaktionär des Aluminiumgiganten UC Rusal. Deripaska, 40 Jahre, hat sein Vermögen in den 90er Jahren in dem als äußerst aggressiv geltenden russischen Aluminium-Geschäft gemacht. Er wird jetzt eine Sperrminorität am weltgrößten Bunt- und Edelmetallkonzern Norilsk Nikel kaufen, an dem Prochorow bisher 28 Prozent der Aktion hielt. Deripaska ist damit einen Schritt weiter zu seinem Ziel, einen der weltweit größten Bergbaukonzerne zu schaffen.
Die Hauptfigur der damaligen Ereignisse, der Gold- und Nickelbaron Michail Prochorow, ist jetzt zum Verkauf von Teilen seines Imperiums gezwungen worden, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Wochenend-Ausgabe.
Am 10. Januar 2007 stürmten 50 Polizisten die Party einer geschlossenen Gesellschaft im Hotel Byblos in Courchevel, berichtete Times-Online damals. 26 Personen, darunter Michail Prochorow sowie einige junge Russinnen, wurden wegen Vorwürfen festgenommen, die in Zusammenhang mit Prostitution standen: Junge Russinnen sollen für die exclusiven Parties der Superreichen nach Frankreich gebracht und für ihre charmante Gesellschaft mit teurer Kleidung und Geschenken belohnt worden sein. Prochorow wurde 2007 vom Forbes-Magazin in der Liste der reichsten Männer der Erde an 89. Stelle geführt und galt mit einem geschätzten Vermögen von 6,4 Milliarden Dollar (2006) beziehungsweise 13,5 Milliarden Dollar (2007) als der 8-reichste Mann Russlands.
Eine westliche Journalistin, die einmal an einer ähnlichen Feier teilnehmen durfte, berichtete der Washington Post, dass die 30 Gäste, darunter 12 junge hübsche Russinnen, "Wodka und sehr teuren Chateau Petrus, Jahrgang 1972, durcheinander tranken - teilweise aus dem gleichen Glas" (wobei sicherlich keine Wodkagläser gemeint waren).
Prochorow wies den Vorwurf der Prostitution zurück und beschwerte sich über den "lustfeindlichen Westen": "Die Schönheit unserer Frauen, die sich sexy und modisch zu kleiden wissen, gibt niemandem das Recht, sie Prostituierte zu nennen."
Die Vorwürfe ließen sich wohl auch nicht erhärten. Alle Festgenommenen wurden anschließend wieder frei gelassen. Einige russische Medien gaben sich empört. "Russiatoday" berichtete am 21. Januar 2007, dass reiche Russen einen Boykott des französischen Ski-Ortes in Erwägung zögen. Dennoch sah sich Jewgey Primakow, der Präsident der Russischen Industrie- und Handelskammer genötigt, das Benehmen seiner neureichen Landsleute zu kritisieren: "Ohne Zweifel trägt dies nicht zu einem positiven Image der russischen Geschäftswelt bei. Kein ausländischer Geschäftsmann würde sich jemals so verhalten wie unsere Nouveau-Riches."
Der Vorfall hatte auch in Russland Nachwirkungen: Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll Prochorows damaliger Geschäftspartner Wladimir Potanin vom Kreml gedrängt worden sein, sich von seinem Partner zu trennen. Seither läuft die Entflechtung des gemeinsamen Imperiums. Nutzniesser der Vorgänge ist derzeit Oleg Deripaska, Hauptaktionär des Aluminiumgiganten UC Rusal. Deripaska, 40 Jahre, hat sein Vermögen in den 90er Jahren in dem als äußerst aggressiv geltenden russischen Aluminium-Geschäft gemacht. Er wird jetzt eine Sperrminorität am weltgrößten Bunt- und Edelmetallkonzern Norilsk Nikel kaufen, an dem Prochorow bisher 28 Prozent der Aktion hielt. Deripaska ist damit einen Schritt weiter zu seinem Ziel, einen der weltweit größten Bergbaukonzerne zu schaffen.
24 April 2008
So kann´s gehen

Wenn eine Seilbahnkabine bei einer Notbremsung gegen eine Stütze knallt - so wie in Sölden 1988 - dann bleibt kein Auge trocken (zum Glück war dies nur ein Versuch von Ingenieuren der ETH Zürich, die sich anschließend brav beim Eigentümer für die "zur Verfügungstellung der Anlage" bedankten).
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