28 Dezember 2008

Langlauf in Oberwiesenthal


Anreise nach Oberwiesenthal: Unser Taxi braucht von Berlin-Südkreuz bis Oberwiesenthal mit zwei Pausen etwa viereinhalb Stunden. Das Tachometer ist ausgeschaltet, denn Wilfried ist selbständiger Taxiunternehmer und wir teilen uns zu dritt die Kosten dieser Fahrt. Auf der verlausten Autobahnraststätte Auerswalder Blick erstehen wir von einem extrem unfreundlichen Verkäufer noch eine Kompass-Wanderkarte: Er ranzt uns an, als wir die Karte aus dem Ständer nehmen und aufblättern: "Die Karte ist zum Kaufen da, nicht zum Angucken"; Als wir ihm das gute Stück dann mit der Bemerkung auf den Tresen knallen: "Wir kaufen diese Karte jetzt, obwohl sie nicht zum Angucken ist und obwohl sie auch von anderen Leuten offenbar schon einmal angeschaut worden ist", antwortet er nur verstockt: "Zu diesen Leuten gehören Sie ja auch".
Eigentlich hätte man dem Typen nichts abkaufen sollen - aber wir brauchten eine gute Karte, denn das Erzgebirge ist uns bisher noch unbekannt.
Wir erreichen Oberwiesenthal bei strahlendem Winterwetter auf der B95. Im Ort staut sich der Verkehr weiräumig vor den Parkplätzen des alpinen Skigebiets. Doch unser Ziel ist das Langlaufareal: Auch hier ein riesiger Parkplatz; chaotisch, eiseglatt, unbewirtschaftet; man hilft sich gegenseitig dabei, die Autos auf dem rutschigen Untergrund aus den Kuhlen zu schieben.
Doch sobald wir das Auto abgestellt haben, holen wir die Ski vom Dach und ziehen uns in der Eiseskälte um. Dann sind wir in der Loipe. Durch verschneite Wälder gleiten wir unter der niedrig stehenden Dezembersonne nach Tellerhäuser. Der in den vergangenen Tagen gefallene Schnee knirscht unter den Skiern. Hier oben haben die wärmeren Temperaturen der vergangenen beiden Wochen dem Schnee nicht viel anhaben können. Es sind heute zwar recht viele Leute unterwegs. Dennoch ist es ein wunderschöner Skitag, den wir im Gasthof "Neues Haus" direkt an der tschechischen Grenze mit einem guten Essen beschließen. Dann fahren wir hinüber nach Tschechien zu unserer Unterkunft, einer kleinen Pension im Örtchen Pernink.

27 Dezember 2008

Ab´n Schnee

Nach dem Wärmeeinbruch der letzten beiden Wochen und reichlich Tauwetter bis in die Mittelgebirge hoch ist es jetzt wieder kalt und es hat sogar geschneit.
Aus Spindleruv Mlyn meldet die Webcam seit zwei Tagen 20-25 cm Schnee außerhalb der Loipen, davon 5 cm Neuschnee - insgesamt jedoch "gefrorenen Schnee". Deshalb fahren wir morgen ins Erzgebirge, in den tschechischen Teil. Dort sah die Lage eigentlich ganz gut aus - jedenfalls laut Internet.
Gut, dass ich von zahlreichen TU-Langlauf-Fahrten Wilfried kenne, der eine Taxe hat. So fahr´n wir mit der Taxe ab´n Schnee!

07 Dezember 2008

Altersstruktur Familienfahrt

Der TU-Familienskikurs in den Berliner Winterferien ist nun ausgebucht.
Da ich immer wieder gefragt werde, wie die Altersstruktur der Kinder und Jugendlichen ist, hier ein Überblick:

4 Jahre: 1 Mädchen
6 Jahre: 2 Mädchen, 2 Jungs
9 Jahre: 2 Mädchen, 1 Junge
10 Jahre: 1 Mädchen, 3 Jungs
11 Jahre: 2 Jungs
12 Jahre: 2 Jungs
13 Jahre: 2 Mädchen, 3 Jungs
14 Jahre: 4 Mädchen, 1 Junge
15 Jahre: 1 Junge
17 Jahre: 1 Mädchen, 1 Junge