05 Januar 2008

Skibus vs. Ski

Was passiert, wenn ein Skibus über einen Ski fährt, erfahren wir am Nachmittag dieses anstrengenden Tages.
Einige Paar Ski stehen an ein Geländer geneigt. Der Skibus kommt. Ein Skitock gerät in Bewegung und reißt im Fallen einen Ski mit. Dieser fällt vor die hinteren Zwillingsräder des Busses und wird überrollt. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Leihski ist hin.
Auf den Vorfall angesprochen bleibt der Busfahrer cool: So schlimm sei´s wohl nicht, meint er.
Lustig: Er hat einen Berliner Akzent! Ein Aussteiger-Busfahrer, der in einem Alpendorf im Winter Skitouristen kutschiert und sich über deren materialistische Einstellung belustigt!

Alles kompliziert

Blick aus dem Fenster in Meransen
Neues Haus, neues Skigebiet, neuer Verleih – und eine neue Zahlweise für die Skipässe. Es dauert am ersten Tag alles etwas länger. Immerhin sind die Zimmer im Hotel Alpenfrieden trotz unserer frühen Ankunftszeit fast alle schon bezugsfertig. Der Skiverleih Sport-Peppi wird von der Schwägerin unserer Wirtin geleitet, und so klappt auch dort alles bestens. Es ist ein schöner Laden mit freundlicher Bedienung und gutem Service. Der Mechaniker weiß sofort eine Lösung für Dietmars kaputte Bindung, obwohl er dieses Modell gar nicht im Laden hat...
Immerhin beginnt es bei unserer Ankunft zu schneien. Die bisher braunen Wiesen werden weiß. Zwar läuft der Übungslift in der Nähe des Hotels noch nicht, da die Piste nicht künstlich beschneit wurde und die 15 cm vorerst nicht ausreichen. Doch freundlicher sieht es jetzt allemal aus und auch ohne Lift kann man jetzt per Ski zur Gondelbahn gelangen.

04 Januar 2008

Also Meransen

Gitschberg (2506 m) - Meransen

Es nützt ja nun Alles nichts: Trotz des Chaos´ im Büro, der Mühsal im Schwabengulag und des immer noch nicht ganz abgeschlossenen Umzugs aus der Proskauer34 Straßenwohnung ist der Clubliner von GrenzenlosReisen fest gebucht: Also ist heute der Tag unserer Abfahrt nach Meransen. 56 Leute müssen in den Doppeldecker, der immerhin 75 Pläze hat; Dietmar stößt morgen aus Gossensass kommend in Meransen zu uns.
So eine Nachtfahrt ist natürlich etwas anstrengend, wenn nicht Jede/r eine eigene Sitzbank hat. Andererseits sind die Straßen frei und nach elf Stunden Fahrt erreichen wir morgens um neun das Ziel.