30 Oktober 2007

Hotel Marquesa

Teraza Marquesa

Birgit und ich sind wieder im Hotel Marquesa in Puerto de la Cruz abgestiegen. Das ist ein bewährtes Haus, zum Einen, weil es den Namen unserer vor vier Jahren im zarten Alter von 18 Lenzen verstorbenen Hauskatze trägt. Zum Anderen, weil es den gewissen Retro-Charme einer andernortes bereits untergegangenen Epoche des Tourismus ausstrahlt (um nicht zu sagen: weil es schon bessere Tage gesehen hat): Der dunkel getäfelte Speisesaal mit den dezent quietschenden Ventilatoren, Kellner in schwarzen Hosen und mehr oder weniger weißen Hemden, der im Kolonialstil gehaltene überdachte Innenhof mit den Palmen, die zentrale Lage direkt an der Plaza und die Terasse, auf der allabendlich schmalzige Hits von alternden Barden zum Besten gegeben werden, tragen wesentlich zu diesem Eindruck bei.
Um ehrlich zu sein: Für uns war die Sache mit dem Namen das Ausschlag gebende Argument, als wir uns vor zwei Jahren erstmals für dieses Haus entschieden.

29 Oktober 2007

Also Teneriffa

Teneriffa mit Pico del Teide (3715 m)
Es heißt: „Der blaue Planet.“ Doch wenn ich mich so umsehe, dann ist überall nur Grau. Es heißt auch: „Der goldene Herbst“. Doch die bunten Blätter sind mittlerweile `runter von den Bäumen, nur der graue Nebel ist vom Herbst geblieben.
Auf Nachfrage erfahre ich, dass der Titelslogan vom „blauen Planeten“ auf der Behauptung beruht, dass der größere Teil der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sei. Ich halte das für einen typischen Fall unzutreffender Produktbeschreibung. Auch Google-Earth scheint den Spruch nicht zu bestätigen: Zumindest die interessanteren Teile des Planeten bestehen aus Land.
Also bleibt nur das Experiment, um die forsche These vom „blauen Planeten“ zu verifizieren. Doch – an diese Erkenntnis muss so kurz vor dem Reformationstag erinnert werden dürfen: – vor dem Vergnügen steht die Mühsal. Oder – um es mit den Worten des großen Geographen und Alltagsphilosophen unserer Tage, Rainold Grebes, zu sagen: „Wenn man an die Ostsee will muss man durch Brandenburg“.
Nein, diese Ochsentour kann nicht die Lösung sein. Das Experiment muss größer angelegt werden, höher und weiter. Um sich davon zu überzeugen, dass es mit dem „Blauen Planeten“ seine Richtigkeit hat, bleibt nur Eines: Raus aus dieser Stadt Berlin und rauf auf eine Insel, die vom blauen Himmel überwölbt und vom Meer umgeben ist: Ein Eiland, für das einer der Säulenheiligen der deutschen Werbebranche, Alexander von Humboldt (jaja, ich weiß, der wird oft mit seinem Bildungsbruder Wilhelm verwechselt – aber davon lasse ich mir doch eine Pointe nicht versauen!), nach einem fünftägigen Aufenthalt den Titelslogan „Insel des ewigen Frühlings“ entwickelt hat, der seither munter „kommuniziert“ wird. Also Teneriffa!

18 Oktober 2007

Hotel Alpenfrieden Meransen

Der Familienkurs ist bereits gut gefüllt und heute habe ich einen Zimmerplan des Hotels bekommen:
4 Einzelzimmer (Zuschlag: 8 Euro pro Nacht)
7 Doppelzimmer
11 Doppelzimmer mit Zustellbett
5 Doppelzimmer mit 2 Zustellbetten
1 Apartment für 4 Personen (Zwei Schlafzimmer, Du/WC gemeinsam)
1 Apartment für 5 Personen

Wer bestimmte Wünsche hat, möge sich bitte melden!